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Digitale Wirtschaft

Neue EU-Vorschriften: Digitalisierung zur Verbesserung des Zugangs zur Justiz

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Grenzüberschreitende Videokonferenzen und sicherer und einfacherer Dokumentenaustausch: Erfahren Sie, wie neue EU-Vorschriften zur Digitalisierung der Justiz Menschen und Unternehmen zugute kommen. Am 23. November nahm das Parlament zwei Vorschläge an Modernisierung der Justizsysteme in der EUDies wird dazu beitragen, Verzögerungen zu verringern, die Rechtssicherheit zu erhöhen und den Zugang zur Justiz billiger und einfacher zu machen.

Durch neue Vorschriften werden mehrere digitale Lösungen für die grenzüberschreitende Beweisaufnahme und die Zustellung von Dokumenten eingeführt, um die Zusammenarbeit zwischen nationalen Gerichten in verschiedenen EU-Ländern effizienter zu gestalten.

Die Unterstützung von Fernkommunikationstechnologien senkt die Kosten und hilft, Beweise schneller zu erheben. Um beispielsweise eine Person in einem grenzüberschreitenden Verfahren zu hören, können Videokonferenzen verwendet werden, anstatt eine physische Präsenz zu erfordern.

Es wird ein dezentrales IT-System eingerichtet, das nationale Systeme zusammenführt, damit Dokumente schneller und sicherer elektronisch ausgetauscht werden können. Die neuen Regeln enthalten zusätzliche Bestimmungen zum Schutz von Daten und Privatsphäre bei der Übermittlung von Dokumenten und bei der Beweisaufnahme.

Die Vorschriften tragen zur Vereinfachung der Verfahren bei und bieten Menschen und Unternehmen Rechtssicherheit, die sie zu internationalen Transaktionen ermutigt und damit nicht nur die Demokratie, sondern auch den Binnenmarkt der EU stärkt.

Mit den beiden Vorschlägen werden die bestehenden EU-Vorschriften zur Zustellung von Dokumenten und zur Beweisaufnahme aktualisiert, um sicherzustellen, dass sie die Grundlage für moderne digitale Lösungen bilden.

Sie sind Teil von die Bemühungen der EU zur Digitalisierung der Justizsysteme. Während sich digitale Lösungen in einigen Ländern bereits als wirksam erwiesen haben, finden grenzüberschreitende Gerichtsverfahren immer noch hauptsächlich auf dem Papier statt. Die EU zielt darauf ab, die Zusammenarbeit auf EU-Ebene zu verbessern, um Menschen und Unternehmen zu helfen und die Fähigkeit der Strafverfolgung zu bewahren Menschen effektiv schützen.

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Das COVID-19-Krise hat viele Probleme für das Justizsystem verursacht: Es gab Verzögerungen bei persönlichen Anhörungen und bei der grenzüberschreitenden Zustellung von Gerichtsdokumenten; Unfähigkeit, persönliche Prozesskostenhilfe zu erhalten; und das Ablaufen von Fristen aufgrund von Verzögerungen. Gleichzeitig macht die steigende Zahl von Insolvenzfällen und Entlassungen aufgrund der Pandemie die Arbeit der Gerichte noch kritischer.

Die Vorschläge treten 20 Tage nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der EU in Kraft.

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EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.

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