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Stoppt die Gewalt gegen Frauen: Erklärung der Europäischen Kommission und des Hohen Vertreters

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Im Vorfeld des Internationalen Tages zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen am 25. November sprachen die Europäische Kommission und der Hohe Vertreter/Vizepräsident Josep Borrell (im Bild) gab die folgende Erklärung ab: „Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist eine Verletzung der Menschenrechte und hat keinen Platz in der Europäischen Union oder anderswo auf der Welt.“ Das Ausmaß des Problems bleibt alarmierend: Jede dritte Frau in der Europäischen Union hat körperliche und/oder sexuelle Gewalt erlebt. Gewalt gegen Frauen gibt es in jedem Land, jeder Kultur und jeder Gemeinschaft.

Die COVID-19-Pandemie hat einmal mehr gezeigt, dass für manche Frauen nicht einmal ihr Zuhause ein sicherer Ort ist. Veränderungen sind möglich, erfordern aber Handeln, Engagement und Entschlossenheit. Die EU ist entschlossen, weiterhin unermüdlich mit ihren Partnern zusammenzuarbeiten, um Gewalttaten zu untersuchen und zu bestrafen, die Unterstützung der Opfer sicherzustellen und gleichzeitig die Ursachen zu bekämpfen und den Rechtsrahmen zu stärken.

Mit unserer Spotlight-Initiative bekämpfen wir bereits Gewalt gegen Frauen und Mädchen in 26 Ländern weltweit. Diese Woche stellen wir einen neuen Aktionsplan zur Gleichstellung der Geschlechter und zur Stärkung von Frauen und Mädchen in unseren Außenbeziehungen vor. Wir fordern die Mitgliedstaaten außerdem auf, die Istanbul-Konvention zu ratifizieren – das erste rechtsverbindliche Instrument auf internationaler Ebene zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt. Unser Ziel ist klar: alle Formen der Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu beenden. Das sind wir allen Opfern schuldig.“

Das vollständige Aussage und der Factsheet online verfügbar sind.

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