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Der neue Bericht der Gemeinsamen Forschungsstelle zeigt den Einfluss sozialer Medien auf politisches Verhalten und Demokratien

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Die Gemeinsame Forschungsstelle (GFS) der Kommission hat ein neuer Bericht über Technologie und DemokratieAnalyse des Einflusses von Online-Technologien auf das politische Verhalten und die Entscheidungsfindung. Fast 48% der Europäer nutzen täglich soziale Medien und interagieren politisch online. Diese Plattformen unterliegen einer begrenzten öffentlichen Aufsicht und demokratischen Regierungsführung, was enorme Auswirkungen auf die Gesellschaften haben kann.

Mariya Gabriel, Kommissarin für Innovation, Forschung, Kultur, Bildung und Jugend, sagte: „Social Media-Plattformen sind wertvolle Werkzeuge, die uns helfen, uns miteinander zu verbinden und uns in unseren Demokratien zu engagieren. Sie werden aber auch verwendet, um polarisierende Botschaften und irreführende Informationen zu verbreiten, die unsere Fähigkeit beeinträchtigen können, fundierte politische Entscheidungen zu treffen. Dieser neue Bericht charakterisiert diese Herausforderungen und liefert solide Beweise, die uns helfen, die richtigen Maßnahmen zu ergreifen, um eine partizipative, demokratische Zukunft zum Nutzen aller europäischen Bürger zu sichern. “

Der Bericht zeigt, wie sehr die Grundlagen demokratischer Gesellschaften durch den Einfluss sozialer Medien und ihre Auswirkungen auf politische Meinungen und unser Verhalten unter Druck geraten. Er skizziert zentrale Herausforderungen, wie etwa Plattformen, die die über die Persönlichkeit der Nutzer gesammelten Informationen ausnutzen, um deren Aufmerksamkeit zu erregen und zu behalten, oder Verhaltenstechniken einsetzen, um Menschen zu ermutigen, sich ständig zu engagieren und ihre Informationen zu teilen. Ein wichtiges Ergebnis zeigt, dass die Nutzer oft nicht wissen, welche Daten sie bereitstellen und wie diese verwendet werden.

Schließlich weist es auf komplexe Algorithmen hin, die die Informationen auswählen, die Benutzer online sehen, die oft undurchsichtig und nicht gut verstanden sind und den polarisierten Diskurs fördern oder uns davon abhalten können, zuverlässige Informationen zu erhalten. Die Studie geht mehreren wegweisenden Initiativen voraus, die von der Kommission angekündigt wurden und sich mit Fragen aus sozialen Medien befassen: der Gesetz über digitale Dienste als auch im Europäischer Demokratieaktionsplan. Die vollständige Pressemitteilung mit weiteren Informationen ist finden Sie hier.

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EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.

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