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Zollunion: Die Kommission schlägt ein neues „einheitliches Fenster“ vor, um die Zollkontrollen zu modernisieren und zu straffen, den Handel zu erleichtern und die Zusammenarbeit zu verbessern

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Die Europäische Kommission hat eine neue Initiative vorgeschlagen, die es verschiedenen an der Warenfreigabe beteiligten Behörden erleichtern soll, von Händlern übermittelte elektronische Informationen auszutauschen, die die für den Import oder Export von Waren erforderlichen Informationen nur einmal übermitteln können. Die sogenannte 'EU-Einzelfensterumgebung für den Zoll"zielt darauf ab, die Zusammenarbeit und Koordinierung zwischen verschiedenen Behörden zu verbessern, um die automatische Überprüfung der Nichtzollformalitäten für Waren, die in die EU einreisen oder aus der EU austreten, zu erleichtern."

Das einheitliche Fenster zielt darauf ab, Prozesse zu digitalisieren und zu rationalisieren, sodass Unternehmen letztendlich keine Dokumente mehr über verschiedene Portale bei mehreren Behörden einreichen müssen. Der Vorschlag ist das erste konkrete Ergebnis der kürzlich verabschiedeten Aktionsplan auf die nächste Ebene der Zollunion.

Es startet ein ehrgeiziges Projekt zur Modernisierung der Grenzkontrollen im kommenden Jahrzehnt, um den Handel zu erleichtern, die Sicherheits- und Konformitätsprüfungen zu verbessern und den Verwaltungsaufwand für Unternehmen zu verringern. Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni sagte: „Die Digitalisierung, die Globalisierung und die sich verändernde Natur des Handels bergen sowohl Risiken als auch Chancen, wenn es um Waren geht, die die EU-Grenzen überschreiten.

"Um diesen Herausforderungen zu begegnen, müssen der Zoll und andere zuständige Behörden als eine Einheit mit einem ganzheitlicheren Ansatz für die vielen Kontrollen und Verfahren handeln, die für einen reibungslosen und sicheren Handel erforderlich sind. Der heutige Vorschlag ist der erste Schritt in Richtung eines vollständig papierlosen und integrierten Zollumfelds Bessere Zusammenarbeit zwischen allen Behörden an unseren Außengrenzen. Ich fordere alle Mitgliedstaaten auf, ihren Teil dazu beizutragen, dass dies eine echte Erfolgsgeschichte wird. “

Das Angebot, der Pressemitteilung, der F&A als auch im Factsheet online verfügbar sind.

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EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.

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