Zusammen mit einer Abstimmung über den britischen Rückzugsvertrag werden die Europaabgeordneten in dieser Woche das geschlechtsspezifische Lohngefälle beseitigen, ein gemeinsames Ladegerät für elektronische Geräte fordern und 75 Jahre nach dem Ende des Holocaust feiern.

Im Vorfeld der Der Austritt Großbritanniens aus der EU An diesem Freitagabend (31. Januar) stimmt das Parlament am Mittwochabend (29. Januar) um 18 Uhr MEZ über das Rücknahmeabkommen ab. Damit das Abkommen in Kraft treten kann, muss es von einer einfachen Mehrheit der Abgeordneten gebilligt werden. In einem aktuelle EntschließungDas Parlament warnte davor, dass die Zustimmung zu dem Abkommen von der britischen Regierung abhänge, die Bedenken hinsichtlich der Bürgerrechte äußere.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen präsentiert der Kommission Arbeitsprogramm 2020 für die Abgeordneten am Donnerstagmorgen (30. Januar).

Diese Woche jährt sich zum 75. Mal die Befreiung des nationalsozialistischen Konzentrationslagers Auschwitz. Das Parlament hält am Mittwochnachmittag eine Zeremonie zum Gedenken an die Millionen von Holocaust-Opfern ab.

Um die geschätzten 51,000 Tonnen zu bewältigen Elektronikschrott von alten Ladegeräten Jedes Jahr fordern die Abgeordneten die Entwicklung eines gemeinsamen Ladegeräts für alle Mobiltelefone, Tablets, E-Book-Reader und andere tragbare Geräte. Neben der Reduzierung des Elektroschrotts sollen durch den Umzug die Kosten für die Verbraucher gesenkt und die Sicherheit und Interoperabilität verbessert werden.

Obwohl das Prinzip des gleichen Entgelts für gleiche Arbeit 1957 im Vertrag von Rom eingeführt wurde, verdienen Frauen in der EU immer noch durchschnittlich 16% weniger pro Stunde als Männer. Das Parlament fordert weiterhin mehr Aktion die Kluft zu verringern und am Donnerstag über die Schritte abzustimmen, die unternommen werden müssen, um ein gleiches Entgelt für alle sicherzustellen.

Die Abgeordneten werden das umstrittene indische Staatsbürgerschaftsgesetz verurteilen, das Anfang dieses Monats in Kraft getreten ist. Es schließt Muslime, die vor religiöser Verfolgung fliehen, von der Suche nach der indischen Staatsangehörigkeit aus und gewährt ihnen gleichzeitig das Recht auf Flüchtlinge anderer Religionen.

Zur Vorbereitung des Gipfeltreffens EU-Westbalkan im Mai in Zagreb erörtern Parlamentspräsident David Sassoli und die Sprecher des kroatischen und des westlichen Balkanparlaments am Dienstag die laufenden Erweiterungsdiskussionen.