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#Disinformation - Kommission startet Aufruf zur Einrichtung eines Europäischen Observatoriums für digitale Medien

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Die Europäische Kommission hat eine Ausschreibung veröffentlicht, um den ersten Kerndienst einer digitalen Plattform zur Bekämpfung von Desinformation in Europa zu schaffen. Das Europäische Observatorium für digitale Medien wird als Drehscheibe für Faktenprüfer, Akademiker und Forscher dienen, um miteinander zusammenzuarbeiten und sich aktiv mit Medienorganisationen und Medienkompetenzexperten zu vernetzen und politische Entscheidungsträger zu unterstützen. Die Ausschreibung wurde am 1. Oktober eröffnet und läuft bis zum 16. Dezember 2019.

Grafik mit Lupe über einer Zeitung mit Textdesinformation

Am 1. Oktober 2019 hat die Kommission die erste Ausschreibung für die Einrichtung der Europäischen Beobachtungsstelle für digitale Medien. Die Ausschreibung von bis zu 2.5 Millionen Euro ist der erste echte Schritt zur Einrichtung eines europäischen Hubs zur Bekämpfung von Desinformation im Internet. Das Europäische Observatorium für digitale Medien wird es Faktenprüfern und akademischen Forschern ermöglichen, ihre Bemühungen zu bündeln und aktiv mit Medienorganisationen und Medienkompetenzexperten zusammenzuarbeiten. Die Plattform wird Medienschaffenden, Lehrern und Bürgern Informationen und Materialien zur Verfügung stellen, die darauf abzielen, das Bewusstsein zu schärfen, die Widerstandsfähigkeit gegen Online-Desinformation zu stärken und Medienkompetenzkampagnen zu unterstützen.

Die Beobachtungsstelle wird dazu beitragen, einen Rahmen zu entwickeln, der den sicheren Zugang zu den Daten der Plattformen für akademische Forscher gewährleistet, die daran arbeiten, Desinformation besser zu verstehen.

Die Ausschreibung läuft bis zum 16. Dezember 2019.

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Die Einrichtung der Beobachtungsstelle ist eines der Elemente in den ausführlichen Aktionsplan zur Bekämpfung von Desinformation, veröffentlicht am 5. Dezember 2018. Der Plan zielt darauf ab, die Fähigkeiten zu stärken und die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten und der EU in vier Schlüsselbereichen zu stärken: Verbesserung der Erkennung, Koordinierung der Reaktionen, Zusammenarbeit mit Online-Plattformen und der Industrie, Sensibilisierung und Befähigung der Bürger, online auf Desinformation zu reagieren .

Insbesondere im Bereich Sensibilisierung und Stärkung der Bürger sieht der Plan konkrete Maßnahmen vor, die Faktenprüfern und Forschern dabei helfen sollen, die Ursachen von Desinformation zu verstehen und aufzudecken. Die Kommission hat sich verpflichtet, eine digitale Plattform zu finanzieren, die unabhängige nationale multidisziplinäre Teams vernetzen wird, und diese Ausschreibung ist eine direkte Umsetzung der im Aktionsplan eingegangenen Verpflichtungen.

Zur Umsetzung der drei anderen Aktionsbereiche hat die EU:

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