Kommission leitet Untersuchung zu gedumptem warmgewalztem Stahl aus #China, #Taiwan und #Indonesien ein

| 14. August 2019

Die Kommission hat eine Antidumpinguntersuchung betreffend die Einfuhren warmgewalzter Edelstahlbleche und -coils aus China, Indonesien und Taiwan eingeleitet. Die Untersuchung folgte auf einen Antrag der European Steel Association (EUROFER) mit der Begründung, dass die Einfuhren aus diesen Ländern zu gedumpten Preisen getätigt würden und damit den europäischen Herstellern eine Schädigung verursachten.

In dem Antrag wird darum gebeten, die Dumpingspanne gemäß der neuen Antidumpingmethode der EU zu berechnen, dh unter Berücksichtigung von Marktverzerrungen und verzerrten Rohstoffpreisen in China und Indonesien. Die Kommission verfügt nun über eine Frist von acht Monaten, um Beweise zu sammeln und zu entscheiden, ob vorläufige Maßnahmen eingeführt werden sollen. Diese neue Handelsschutzuntersuchung ist Teil der größeren Aktion der Kommission, mit der die EU-Hersteller vor unlauterem Wettbewerb durch gedumpte Produkte und Subventionsprodukte geschützt werden sollen. Bisher hat die Kommission Handelsschutzmaßnahmen für 52-Stahlprodukte ergriffen und untersucht derzeit sieben weitere.

Mehr Informationen ist im EU-Amtsblatt verfügbar.

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Kategorie: Eine Vorderseite, China, EU, Stahlindustrie, Taiwan

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