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EU-Exekutive sagt - sei bereit für "sehr mögliche" No-Deal #Brexit

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Die Europäische Kommission sagte am Mittwoch (12. Juni), dass ein No-Deal-Brexit „sehr gut möglich“ sei, da sie ihre Notfallvorbereitungen aktualisierte und Länder, Unternehmen und Menschen aufforderte, auf die erwarteten wirtschaftlichen Folgen vorbereitet zu sein. schreibt Gabriela Baczynska.

Die Exekutive der Europäischen Union sagte, sie werde in den kommenden Monaten vor dem nun am 31. Oktober fälligen Austritt Großbritanniens aus der Union besondere Aufmerksamkeit auf wichtige Bereiche wie Bürgerrechte, Finanzdienstleistungen, Verkehr und Fischerei richten.

Die jüngste Überprüfung der No-Deal-Pläne der EU erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Konservative Partei Großbritanniens eine neue Premierministerin als Nachfolgerin von Theresa May ernennt. Sie scheitert an der Unfähigkeit, das Abkommen, das sie vor sieben Monaten mit der Union abgeschlossen hat, im britischen Parlament durchzubringen.

Einige mögliche Nachfolger haben erklärt, dass Großbritannien die EU Ende Oktober verlassen würde, egal ob Deal oder kein Deal.

„Angesichts der anhaltenden Unsicherheit im Vereinigten Königreich hinsichtlich der Ratifizierung des Austrittsabkommens … und der allgemeinen innenpolitischen Lage bleibt ein No-Deal-Szenario am 1. November 2019 ein durchaus mögliches – wenn auch unerwünschtes – Ergebnis“, erklärte die Kommission.

„Die Kommission ist der Ansicht, dass ein Austritt des Vereinigten Königreichs ohne Abkommen mit all seinen negativen wirtschaftlichen Folgen weiterhin ein mögliches Ergebnis bleibt.“

Die in Brüssel ansässige Exekutive, die im Namen der anderen 27 Mitgliedstaaten der Union die Brexit-Verhandlungen mit London leitet, sagte, dass bereits bestehende Notfallmaßnahmen weiterhin „zweckmäßig“ seien.

„Dennoch wird die Kommission weiterhin die politischen Entwicklungen beobachten und prüfen, ob eine Verlängerung der beschlossenen Maßnahmen erforderlich sein wird“, fügte sie hinzu.

Dazu gehören EU-Pläne, den derzeitigen Zugang zu Fischereigewässern zu erweitern und die Sicherheitsfreigaben für den Schienen-, Straßen- und Luftverkehr zwischen der Union und dem Vereinigten Königreich zu verlängern, wenn London sich revanchiert.

Sie bieten außerdem visumfreies Reisen für britische Staatsbürger und eine einjährige Verlängerung der Zusammenarbeit bei einigen Finanzdienstleistungen.

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Gastbeitrag - Meinung

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