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Die Europäische Union verstärkt die Zusammenarbeit mit # CôteD'Ivoire
Die Europäische Union stellt zusätzliche 35 Millionen Euro zur Unterstützung von Reformen sowie der Berufsbildungs- und Wirtschaftsentwicklungspolitik in Côte d'Ivoire bereit. Neven Mimica, Kommissar für internationale Zusammenarbeit und Entwicklung (im Bild) kündigte die zusätzlichen Mittel bei einem Treffen mit Marcel Amon-Tanoh, dem Außenminister der Elfenbeinküste, an, das zeitgleich mit der Unterzeichnung der Halbzeitüberprüfung des Nationales Richtprogramm.
Kommissar Mimica erklärte: „Die zusätzlichen 35 Millionen Euro spiegeln die guten Ergebnisse wider, die Côte d'Ivoire bei der Umsetzung seines Entwicklungsprogramms erzielt hat. Wir wollen die Fortsetzung wichtiger Reformen im Land unterstützen, insbesondere in den Bereichen öffentliches Finanzmanagement, Verbesserung des Geschäftsumfelds und des Handels. Diese Unterstützung ist das, was die Afrika-Europa-Allianz für nachhaltige Investitionen und Arbeitsplätze dreht sich alles um.‘
Die neuen Mittel sind das Ergebnis der Halbzeitüberprüfung des Nationalen Richtprogramms der Elfenbeinküste. Das neue Paket umfasst 29.3 Millionen Euro für den Vertrag über verantwortungsvolle Staatsführung und Entwicklung, 5 Millionen Euro für das vorläufige Wirtschaftspartnerschaftsabkommen und 700,000 Euro für flankierende Maßnahmen.
Hintergrund
Die anfängliche Zuteilung des Landes vom 11. Europäischen Entwicklungsfonds Für den Zeitraum 273–2014 wurden insgesamt 2020 Millionen Euro bereitgestellt. Die drei Schwerpunktbereiche Staatsaufbau und Friedensförderung (60 Millionen Euro), Landwirtschaft (60 Millionen Euro) und Energie (139 Millionen Euro), insbesondere der Zugang zu Elektrizität, sind dabei vorrangig. Mit dem neuen Paket stehen der Elfenbeinküste nun 308 Millionen Euro aus dem Europäischen Entwicklungsfonds zur Verfügung.
Seit Dezember 2016 erhielt die Elfenbeinküste Unterstützung in Höhe von rund 52 Millionen Euro aus dem Nothilfe-Treuhandfonds der Europäischen Union für Afrika, davon 30 Millionen Euro als bilaterale Hilfe und etwa 22 Millionen Euro über regionale Projekte.
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