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Großbritannien legt Pläne zur Bereitstellung von #FullFiberConnectivity vor
Großbritannien hat am Montag Pläne zur Förderung des Ausbaus von Glasfaser-Breitband vorgelegt. Dazu gehört die gezielte Verwendung öffentlicher Gelder für ländliche Gebiete und die Forderung, dass die schnellsten Anschlüsse in Neubauten standardmäßig enthalten sein müssen. schreibt Kate Holton
Im Rennen um den „Goldstandard“ von Glasfasernetzen mit Geschwindigkeiten von einem Gbit/s hinkt Großbritannien vielen seiner europäischen Partner hinterher: Lediglich 1 Prozent der Haushalte sind angeschlossen, in Spanien sind es 4 Prozent, in Portugal 71 Prozent.
Das Ministerium für Digitales, Kultur, Medien und Sport (DMCS) erläuterte seine Pläne zur Förderung von Investitionen und sagte, es werde Investitionen in den „am schwierigsten erreichbaren“ ländlichen Gebieten unterstützen. Nach seiner Einschätzung seien dort wahrscheinlich zusätzliche Mittel in Höhe von drei bis fünf Milliarden Pfund (3 Milliarden Dollar) nötig.
Die Regierung äußerte die Hoffnung, dass bis 5 der Großteil der Bevölkerung Zugang zu 15G haben und 2025 Millionen Haushalte über einen Breitbandanschluss mit Glasfaser verfügen würden. Bis 2033 soll das ganze Land mit Glasfaser-Breitband versorgt sein.
„Wir möchten, dass jeder im Vereinigten Königreich von einer erstklassigen Konnektivität profitiert, egal wo er lebt, arbeitet oder reist“, sagte Kulturminister Jeremy Wright.
BT hat eigene Ziele für reine Glasfaserverbindungen festgelegt, hat sich bislang jedoch weitgehend auf eine Glasfaser-Kupfer-Hybridtechnologie konzentriert, die geringere Geschwindigkeiten liefert.
Während Unternehmen und Haushalte nach höheren Geschwindigkeiten verlangen, haben sich kleinere Anbieter entwickelt; CityFibre hat beispielsweise das Ziel, seine eigenen Glasfasernetze aufzubauen.
Zu den Empfehlungen der Regierung gehört unter anderem, dass sie das regulatorische Umfeld reformieren werde, um Investitionen und Wettbewerb auf verschiedenen lokalen Märkten anzukurbeln.
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