Digitale Wirtschaft
#SingleDigitalGateway – Eine Zeitersparnis für Bürger und Unternehmen
Der einheitliche digitale Zugang wird Bürgern und Unternehmen dabei helfen, online auf Informationen und Verwaltungsverfahren zuzugreifen, beispielsweise um einen Studienkredit zu beantragen oder ein Auto anzumelden.
Am 24. Mai wurde mit dem Rat eine vorläufige Einigung über die Einrichtung eines einzigen digitalen Gateways erzielt, um das Auffinden von Informationen, Formularen und Unterstützung für Menschen, die in ein anderes EU-Land ziehen oder dort Geschäfte machen, aber auch für diejenigen, die dort bleiben, einfacher zu machening zu Hause wurde am Donnerstag vom Binnenmarktausschuss mit 33 Stimmen bei drei Gegenstimmen und einer Enthaltung gebilligt.
Dieser europäische Single-Entry-Point wird in die integriert Ihr Europa Portal, verfügbar in allen Sprachen. Es wird auf benutzerfreundliche Weise Zugang und Links zu nationalen und EU-Websites und -Webseiten bieten, damit Benutzer ihre Rechte ausüben und ihren Pflichten im Binnenmarkt nachkommen können.
Die EU-Mitgliedsstaaten werden verpflichtet, Online-Zugriff auf die wichtigsten und am häufigsten genutzten Verfahren zu gewähren. In „begründeten Ausnahmefällen zwingender Gründe des öffentlichen Interesses in den Bereichen der öffentlichen Sicherheit, der öffentlichen Gesundheit oder der Betrugsbekämpfung“ können die Mitgliedstaaten den Nutzer auffordern, zu einem Verfahrensschritt persönlich zu erscheinen. Die bereitgestellten Informationen, Online-Verfahren und Hilfsdienste müssen von hoher Qualität und für Benutzer mit Behinderungen zugänglich sein. Ein Benutzer-Feedback-Tool wird ebenfalls verfügbar sein.
Marlene Mizzi (S&D, MT), der diese Gesetzgebung durch das Parlament gesteuert hat, sagte: „Heute hat der Binnenmarktausschuss einen wichtigen Meilenstein bei der Verbesserung und Erleichterung der Interaktion der Bürger mit öffentlichen Behörden durch die Digitalisierung öffentlicher Dienste und die Vollendung des digitalen Binnenmarkts erreicht.“ Die neuen Regeln werden Bürgern und Unternehmen auf nationaler und europäischer Ebene reaktionsfähige, integrative, grenzenlose und benutzerfreundliche digitale öffentliche Dienste bieten.“
„Solche Dienstleistungen sind von größter Bedeutung, wenn Menschen in ein anderes EU-Land umziehen, dort leben oder studieren möchten und entsprechende Dokumente wie eine Geburtsurkunde, einen Wohnsitznachweis oder einen Antrag auf Universitäts- oder Studienfinanzierung und vieles mehr anfordern müssen.“ Es ist auch für Unternehmen von großer Bedeutung, die Informationen zu grenzüberschreitenden Aktivitäten und Verfahren wünschen.“
„Once Only“-Prinzip und Datenschutz
Das „Once-Only“-Prinzip soll sicherstellen, dass Bürger und Unternehmen Informationen nur einmal an eine Behörde übermitteln müssen und diese dann auf Wunsch des Nutzers in anderen Verfahren wiederverwendet werden können. Die Verordnung über das einheitliche digitale Zugangstor enthält Bestimmungen, die sicherstellen, dass dieses Prinzip im Einklang mit den neuen Datenschutzvorschriften umgesetzt wird.
Nächste Schritte
Der Verordnungsentwurf muss noch vom gesamten Parlament in einer bevorstehenden Plenarsitzung (September) abgestimmt und vom EU-Ministerrat offiziell genehmigt werden. Um den nationalen, regionalen und lokalen Verwaltungen Zeit zur Anpassung zu geben, wird der angestrebte Termin für die Online-Stellung aller relevanten Verfahren fünf Jahre nach Inkrafttreten der Verordnung sein. Viele Verfahren sind jedoch bereits jetzt online verfügbar oder werden noch vor diesem Datum verfügbar sein.
Hintergrund
Der Vorschlag für ein einheitliches digitales Gateway ist Teil des „Compliance-Pakets“, das darauf abzielt, das praktische Funktionieren des EU-Binnenmarkts zu verbessern. Es baut auf mehreren bestehenden Systemen auf, die nur wenige Bereiche abdecken, nicht immer miteinander verbunden sind, den Nachteil haben, dass sie nicht bekannt sind und daher zu wenig genutzt werden.
Nach Angaben der Europäischen Kommission könnte diese Gesetzgebung den EU-Bürgern helfen, jährlich bis zu 855 Stunden ihrer Zeit einzusparen, und Unternehmen könnten mehr als 000 Milliarden Euro pro Jahr einsparen.
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