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GUE/NGL-Europaabgeordneter geht an Bord des #Lifeline-Rettungsboots, das im Mittelmeer gestrandet ist

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Europaabgeordneter João Pimenta (PCP, Portugal) (im Bild) hat einen Solidaritätsbesuch auf dem Rettungsschiff abgeschlossen Lebenslinie, derzeit im Mittelmeer gestrandet und von Italien und Malta am Anlegen gehindert.

Ziel des Besuchs war es, vor der entscheidenden Ratssitzung auf die sich ausbreitende Krise im Mittelmeer aufmerksam zu machen am Donnerstag,, wo die Staats- und Regierungschefs der EU erneut über die Reaktion der EU auf die Migration diskutieren werden.

An Bord des unter niederländischer Flagge fahrenden und von Deutschland betriebenen Hilfsschiffs befinden sich 234 Menschen, darunter 14 Frauen und 4 Kinder, die aus dem Mittelmeer gerettet wurden, als sie vor Gewalt und Konflikten in die Sicherheit Europas flohen. Kein anderes europäisches Land hat dem Schiff eine Anlegeerlaubnis erteilt.

Pimenta war über Nacht auf dem Schiff, wo er Zeuge der sich verschlechternden Bedingungen an Bord wurde, eine Unterrichtung von den humanitären Helfern erhielt und seine Solidarität mit den geretteten Menschen zum Ausdruck brachte. Es wird erwartet, dass sich die Bedingungen auf See in den kommenden Stunden verschlechtern, was das Leben der Menschen an Bord gefährdet und eine Genehmigung zum Anlegen im nächstgelegenen sicheren Hafen dringend erforderlich macht.

Weitere 113 Menschen sind auf einem zweiten Schiff des dänischen Transportunternehmens Maersk gestrandet, dem von europäischen Regierungen ebenfalls ein sicherer Hafen verweigert wurde. Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) gab es in diesem Jahr bislang schätzungsweise 960 Todesfälle im Mittelmeer.

Die GUE/NGL verurteilt die Unmenschlichkeit der EU-Migrationspolitik und fordert eine dringende Lösung für die Situation der gestrandeten Boote, die ihnen die sichere Anlandung ermöglichen soll. Wir fordern sichere und legale Wege für Migranten nach Europa im Einklang mit den völkerrechtlichen Verpflichtungen der EU.

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