EU
US-Zölle seien „ungerechtfertigt“, sagt die britische #May zu #Trump auf Abruf
Die britische Premierministerin Theresa May sagte Präsident Donald Trump am Montag (4. Juni) in einem Telefonat, dass die US-Zölle auf Stahl- und Aluminiumimporte aus der Europäischen Union „ungerechtfertigt und zutiefst enttäuschend“ seien. schreiben Elizabeth Piper und Andrew MacAskill.
Die Staats- und Regierungschefs sprachen zum ersten Mal seit der Ankündigung in einem 30-minütigen Telefonat und einigten sich darauf, das Thema auf dem G7-Gipfel in Kanada später in dieser Woche weiter zu diskutieren.
Trump hat die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, Kanada und Mexiko verärgert, indem er Zölle von 25 % auf Stahl und 10 % auf Aluminium verhängte, womit er monatelange Unsicherheit über mögliche Ausnahmen beendete und eine Verschärfung des US-Ansatzes bei Handelsverhandlungen vorschlug.
„Sie sagte, die USA, Großbritannien und die EU seien enge Verbündete im Bereich der nationalen Sicherheit und wir seien uns der Bedeutung der Werte eines offenen und fairen Handels auf der ganzen Welt bewusst. Der Premierminister betonte auch die Notwendigkeit, Arbeitsplätze zu sichern.“
Die EU drohte mit Zöllen auf Harley-Davidson-Motorräder und Bourbon, Maßnahmen, die sich gegen die politische Basis der republikanischen US-Gesetzgeber richteten.
Der britische Handelsminister Liam Fox warnte das Parlament am Montag, dass der wachsende Protektionismus „zu einer globalen Handelskatastrophe führen könnte“ und sagte, die Reaktion Großbritanniens und der Europäischen Union müsse maßvoll und verhältnismäßig sein.
Während des Telefonats kündigte May auch ihre Unterstützung für Trumps Plan an, nächste Woche den nordkoreanischen Führer Kim Jong Un in Singapur zu treffen.
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