EU
#EURaadTolls: Mautsysteme müssen die Umweltkosten widerspiegeln, sagen die Grünen

Der Ausschuss für Verkehr und Tourismus des Europäischen Parlaments hat Vorschläge zur Reform der EU-weiten Pkw-Maut unterstützt. Der Bericht enthält eine Reihe von Forderungen der Grünen/EFA-Fraktion:
- Externe Kosten wie der Klimawandel sollten bei künftigen Mautsystemen berücksichtigt werden.
- Die Mautgebühren sollten sich nach der zurückgelegten Strecke richten und nicht nach der Dauer der Fahrt.
- Die EU sollte dazu übergehen, Mindestgebühren festzulegen, und nicht wie derzeit Höchstgebühren, um die Verkehrsverlagerung hin zu einem nachhaltigeren Verkehr zu fördern.
- Der Bericht sieht außerdem die Möglichkeit vor, Zuschläge in Bergregionen zu erheben, in denen Anwohner und Umwelt besonders gefährdet sind und die Infrastrukturkosten höher sind.
Jakop Dalunde, Mitglied der Grünen/EFA im Ausschuss für Verkehr und Tourismus des Europäischen Parlaments, sagte: „Wir müssen den Wandel hin zu einem nachhaltigeren Verkehrsverhalten fördern. Das Europäische Parlament hat die ursprünglichen Vorschläge der Kommission deutlich gestärkt, und wir freuen uns, einige zentrale Forderungen der Grünen/EFA-Fraktion aufgenommen zu haben. Indem wir die Kosten für Umweltschäden in die Mautgebühren einbeziehen, können wir einen zusätzlichen Anreiz für die Nutzung nachhaltiger Verkehrsmittel schaffen.“
Das Europäische Parlament hat ein überzeugendes Paket an Vorschlägen vorgelegt. Wir hoffen, dass der Rat nun seinen Teil der Abmachung rasch umsetzt. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass wir die Verhandlungen vor den Wahlen im nächsten Jahr abschließen, damit diese Verbesserungen so schnell wie möglich umgesetzt werden können.
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