EU
#Snapchat schließt sich dem EU-Verhaltenskodex zur Bekämpfung illegaler Hassreden im Internet an
Snap.Inc hat angekündigt, dem EU-Verhaltenskodex zur Bekämpfung illegaler Hassreden im Internet beizutreten. Es ist die siebte große IT-Plattform, die sich zur Bekämpfung dieses Phänomens verpflichtet, und der nächste Teilnehmer nach Instagram und Google+, die ihre Teilnahme im Januar 2018 angekündigt haben.
Die Kommissarin für Justiz, Verbraucher und Gleichstellung, Vĕra Jourová, erklärte: „Ich begrüße Snapchats Engagement im Kampf gegen illegale Online-Inhalte. Die wachsende Zahl der Teilnehmer beweist, dass der EU-Verhaltenskodex ein wirksames Mittel ist, um das Internet sicherer zu machen. Dies ist besonders wichtig, da es zum Schutz der jüngeren Generationen beiträgt, die Snapchat nutzen.“
Als Reaktion auf die Verbreitung rassistischer und fremdenfeindlicher Hassreden im Internet haben die Europäische Kommission und vier große IT-Unternehmen (Facebook, Microsoft, Twitter und YouTube) eine „Verhaltenskodex gegen illegale Hassreden online' im Mai 2016.
Seitdem überwacht die Kommission mit Hilfe von NGOs sorgfältig, wie der Kodex von den Unternehmen umgesetzt wird. Die letzte Überwachungsmaßnahme im Januar 2018 zeigte, dass der Kodex wichtige Fortschritte bei der Reaktion auf Hassrede-Meldungen liefert: 70 % der Inhalte werden entfernt und in mehr als 81 % der Fälle geschieht dies innerhalb von 24 Stunden (Pressemitteilung).Die Kommission hat außerdem kürzlich eine Empfehlung angenommen, um die Reaktion der EU auf illegale Online-Inhalte allgemeiner zu verstärken (Pressemitteilung ab 1. März) und wird darüber entscheiden, ob in den kommenden Monaten weitere Schritte erforderlich sind.
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