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EU und #Mexico erreichen neue Handelsabkommen

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Die Europäische Union und Mexiko haben ein neues Handelsabkommen geschlossen, das Teil eines umfassenderen, modernisierten Globalabkommens zwischen der EU und Mexiko ist. Der gesamte Warenhandel zwischen der EU und Mexiko wird nun zollfrei sein, auch im Agrarsektor. Vereinfachte Zollverfahren werden der EU-Industrie weiter zugutekommen, unter anderem in Bereichen wie Arzneimitteln, Maschinen und Transportmitteln. Das Abkommen legt auch fortschrittliche Regeln für eine nachhaltige Entwicklung fest. Unter anderem haben sich die EU und Mexiko verpflichtet, ihre Verpflichtungen aus dem Pariser Klimaschutzübereinkommen wirksam umzusetzen. Es wird auch das erste Handelsabkommen der EU sein, das die Korruption im privaten und öffentlichen Sektor bekämpft.

Der Präsident der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker, erklärte: „Handel kann und sollte ein Win-Win-Prozess sein, und genau das zeigt die heutige Vereinbarung. Mexiko und die EU haben zusammengearbeitet und ein für beide Seiten vorteilhaftes Ergebnis erzielt. Wir haben dies als Partner erreicht, die gesprächsbereit sind, ihre Interessen verteidigen und gleichzeitig bereit sind, Kompromisse einzugehen, um die Erwartungen des jeweils anderen zu erfüllen. Mit dieser Vereinbarung reiht sich Mexiko neben Kanada, Japan und Singapur in die wachsende Liste von Partnern ein, die bereit sind, mit der EU zusammenzuarbeiten, um einen offenen, fairen und regelbasierten Handel zu verteidigen.“

Handelskommissarin Cecilia Malmström fügte hinzu: „In weniger als zwei Jahren haben die EU und Mexiko ein Abkommen ausgehandelt, das den wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gerecht wird. Wir schlagen nun ein neues Kapitel unserer langen und fruchtbaren Beziehungen auf, fördern den Handel und schaffen Arbeitsplätze. Das heutige Abkommen sendet auch ein starkes Signal an andere Partner, dass es möglich ist, bestehende Handelsbeziehungen zu modernisieren, wenn beide Partner klar an die Vorzüge von Offenheit und freiem und fairem Handel glauben.“

Agrarkommissar Phil Hogan sagte: „Dieses Abkommen beweist einmal mehr, wie wertvoll es ist, dass die EU weltweit eine Vorreiterrolle einnimmt, wenn es darum geht, einen offenen und regelbasierten Handel zu fördern. Wir sind entschlossen, unseren Bürgern im Inland durch eine engere Zusammenarbeit mit unseren Partnern im Ausland Vorteile zu verschaffen. Dieses Abkommen ist sehr positiv für unseren Agrar- und Lebensmittelsektor, denn es schafft neue Exportmöglichkeiten für unsere hochwertigen Lebensmittel und Getränke, was wiederum mehr Arbeitsplätze und Wachstum, insbesondere in ländlichen Gebieten, schaffen wird.“

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EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.

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