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Brexit

#Nordirland: Migrationsänderungen „führen nicht zu einer harten Grenze“

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Die Einschränkung des Rechts von EU-Bürgern, in Großbritannien zu arbeiten, würde keine neue Infrastruktur an der irischen Grenze erfordern, heißt es in einem unabhängigen Bericht, schreibt

Der Migration Advisory Committee (MAC) hat die Rolle von EU-Arbeitnehmern im Vereinigten Königreich untersucht.

Es hieß, dass alle neuen Beschränkungen am Arbeitsplatz und nicht an der Grenze durchgesetzt werden könnten.

Allerdings warnte man auch, dass Unterschiede bei den Zollbestimmungen und Regulierungsstandards „ein weitaus ernsteres Problem“ darstellten.

Der Bericht stellt fest, dass sich die britische Regierung zur Beibehaltung des Common Travel Area (CTA) verpflichtet hat.

Durch diese Regelung haben britische und irische Bürger das Recht, in den Hoheitsbereich des jeweils anderen zu reisen und dort zu arbeiten.

Künftig könnten Bürger anderer EU-Länder das Recht haben, in der Republik Irland zu wohnen und zu arbeiten, nicht jedoch in Nordirland.

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Der MAC erklärte jedoch, dass dadurch keine „neue Problemkategorie“ geschaffen werde, da es vermutlich bereits einige Nicht-EU-Bürger gebe, die in Irland, nicht jedoch im Vereinigten Königreich arbeiten dürften.

„Die Durchsetzung des Arbeitsrechts erfordert keine Kontrollen bei Personen, die die irische Grenze überqueren, da diese Rechte nicht an der Grenze, sondern am Arbeitsplatz durch Beschäftigungskontrollen überprüft werden“, heißt es in dem Bericht.

Weiter hieß es, solange die Visumfreiheit für EU-Bürger, die in das Vereinigte Königreich einreisen, bestehen bleibe, bestehe „keine Gefahr“, dass Nordirland als „Hintertür“ für illegale Einwanderung missbraucht werde.

Es hieß weiter, dass bereits jetzt eine „große Zahl“ von Bürgern aus Nicht-EU-Ländern ohne Visum in das Vereinigte Königreich einreisen, jedoch kein Recht auf Arbeit haben.

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EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.

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