Vernetzen Sie sich mit uns

EU

Die Kommission leitet eine Sicherheitsuntersuchung für #Stahlprodukte ein, um #TradeDiversion in die EU zu verhindern

SHARE:

Veröffentlicht

on

Die Europäische Kommission hat eine Schutzmaßnahmenuntersuchung bezüglich der Einfuhr einer Reihe von Stahlprodukten in die EU eingeleitet. Die Schutzmaßnahmenuntersuchung ist eine der drei Arten von Maßnahmen, die die Kommission als Reaktion auf die US-Beschränkungen für Stahl und Aluminium angekündigt hat. Es handelt sich um Produkte jeglicher Herkunft und seine Eröffnung greift den Ergebnissen nicht vor.

Das Verfahren kann jedoch auch zur Einführung von Einfuhrzöllen oder -kontingenten führen, die EU-Hersteller vor übermäßigen Importen schützen würden, wenn sich dies als notwendig erweist. Das seit März 2016 bestehende Überwachungssystem für Stahlimporte hat Hinweise darauf geliefert, dass die Importe bestimmter Stahlprodukte zugenommen haben. Dieser Trend könnte sich jetzt noch verstärken, da der Zugang zum US-Markt eingeschränkt ist und Stahlprodukte aus anderen Teilen der Welt, die zuvor für die USA bestimmt waren, möglicherweise nach Europa umgeleitet werden, was zu Marktstörungen und Preisverzerrungen führt.

Die heute eingeleitete Untersuchung umfasst 27 Stahlproduktkategorien. Der Abschluss erfolgt grundsätzlich innerhalb von neun Monaten; Sollten vorläufige Maßnahmen erforderlich sein, können diese kurzfristig ergriffen werden. Die Kommission prüft die Marktsituation weiterhin weiter und ist bereit, gegebenenfalls zu reagieren. Schutzmaßnahmen sind eines der von der Welthandelsorganisation anerkannten Handelsschutzinstrumente. Das EU-Ermittlungsverfahren folgt dabei strikt multilateralen Regeln.

Teile diesen Artikel:

EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.

Trending