China, Kambodscha
#China lehnt US-Tarifentscheidung ab und drängt auf Widerruf

Die US-Zölle auf Stahl- und Aluminiumimporte seien im Wesentlichen eine Art Handelsprotektionismus unter dem Deckmantel der nationalen Sicherheit, erklärte das chinesische Handelsministerium Anfang März und brachte damit Chinas entschiedenen Widerstand gegen seine Entscheidung zum Ausdruck. schreibt Zhao Cheng von People's Daily.
Die Erklärung erfolgte, nachdem US-Präsident Donald Trump Proklamationen zur Einführung hoher Zölle auf importierten Stahl und Aluminium unterzeichnet hatte, während der Unmut von Unternehmensgruppen und Handelspartnern auf der ganzen Welt zunahm.
Der Großteil des von den USA importierten Stahls und Aluminiums sei für zivile Zwecke bestimmt und stelle keineswegs eine Gefahr für die nationale Sicherheit dar, betonte Wang Hejun, Leiter der Abteilung für Handelsschutz und Ermittlungen im Handelsministerium.
China lehne den US-Plan entschieden ab, da sein Missbrauch der Bestimmung zur „nationalen Sicherheit“ eine mutwillige Sabotage des multilateralen Handelssystems der Welthandelsorganisation sei, sagte Wang und fügte hinzu, dass ein solcher Missbrauch die normale internationale Handelsordnung untergraben werde.
China werde energische Maßnahmen ergreifen, um seine legitimen Rechte und Interessen zu verteidigen, nachdem es die durch die US-Maßnahmen verursachten Verluste bewertet habe, betonte Wang und fügte hinzu, dass China seine Position und Bedenken geäußert und über mehrere Kanäle feierliche Beschwerden bei der US-Seite eingereicht habe.
Die Maßnahmen schadeten nicht nur den Interessen anderer Länder, sondern auch denen der USA, betonte Wang und betonte, dass sie Beschwerden von US-Kongressabgeordneten, Industrieverbänden und Unternehmen hervorgerufen hätten.
China forderte die USA auf, das multilaterale Handelssystem zu respektieren und die Politik so schnell wie möglich aufzuheben, sagte Wang.
Die Zölle, 25 % auf importierten Stahl und 10 % auf Aluminium, werden am 23. März in Kraft treten, nachdem Trump dies am 8. März im Weißen Haus angekündigt hatte.
Die jüngste protektionistische Politik hat sowohl in den USA als auch in der internationalen Gemeinschaft heftigen Widerstand hervorgerufen. Die EU, Brasilien, die Republik Korea (ROK), Japan, Frankreich, das Vereinigte Königreich und Australien haben alle geschworen, Gegenmaßnahmen dagegen zu ergreifen.
Der Präsident der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker, antwortete, dass die EU „entschlossen und angemessen reagieren“ werde, um ihre Interessen zu verteidigen.
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