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China

Kommission weitet #Antidumpingmaßnahmen auf chinesische #Stahlprodukte aus

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Die Kommission hat die bestehende Antidumpingmaßnahmen auf chinesische Importe nahtloser Rohre und Röhren aus rostfreiem Stahl für weitere fünf Jahre. Die Zölle, die zwischen 48.3 % und 71.9 % liegen, wurden erstmals 2011 eingeführt, um gleiche Wettbewerbsbedingungen und eine Atempause für EU-Hersteller zu schaffen, die unter anderem in Frankreich, Spanien und Schweden ansässig sind.

Die im Dezember 2016 eingeleitete Überprüfung ergab, dass das Dumping aus China anhielt und dass bei einem Außerkrafttreten der Maßnahmen erhebliche Mengen gedumpter chinesischer Ausfuhren auf den EU-Markt gelangen könnten. Die Maßnahmen für Rohre und Schläuche, die in der chemischen und petrochemischen Industrie verwendet werden, würden dann in ihrer derzeitigen Höhe fortbestehen.

Dies ist eine weitere Maßnahme der EU, um europäische Unternehmen und Arbeitsplätze vor unfairen Praktiken im internationalen Stahlhandel zu schützen. Der Stahlsektor leidet unter einem weltweiten Überschuss, der die Stahlpreise in den letzten Jahren auf ein nicht mehr tragbares Niveau gedrückt hat und sich negativ auf die europäischen Hersteller und verwandte Industrien auswirkte.

Die EU nutzt das volle Potenzial ihres Handelsschutzinstrumentariums, um faire Bedingungen für ihre Produzenten zu gewährleisten und ihnen die Möglichkeit zu geben, Arbeitsplätze in der Branche zu erhalten. 53 Maßnahmen sind derzeit für Stahl- und Eisenprodukte in Kraft, davon 27 für Produkte aus China. Als langfristige Lösung für das Überkapazitätsproblem bevorzugt die EU jedoch Maßnahmen, die die Ursachen der Krise angehen. Zu diesem Zweck beteiligt sich die Kommission am Globalen Forum für Stahlüberkapazitäten, das sich im vergangenen November auf eine ehrgeiziges Paket von konkreten politischen Lösungen, um das drängende Problem der globalen Überkapazitäten im Stahlsektor anzugehen.

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EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.

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