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#ICRC: Syrien - Die erste Charge der notwendigen Hilfe erreicht Menschen, die in #EasternGhouta gefangen sind

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Nach mehreren Versuchen in den letzten Wochen, humanitären Zugang nach Ost-Ghuta zu erhalten, erreichte das IKRK heute (6. März) im Rahmen eines gemeinsamen Hilfskonvois mit dem Syrisch-Arabischen Roten Halbmond und den Vereinten Nationen endlich die Stadt Duma.

Der aus 46 LKWs bestehende Konvoi umfasst 5,500 Lebensmittelpakete für über 27,500 Menschen (ein Lebensmittelpaket reicht für eine fünfköpfige Familie im Monat) sowie lebenswichtige medizinische und chirurgische Artikel wie Verbandsmaterial.

„Der Konvoi ist ein positiver erster Schritt und wird das unmittelbare Leid einiger Zivilisten in der Region Ost-Ghouta lindern. Aber ein Konvoi, wie groß er auch sein mag, wird angesichts der schrecklichen Bedingungen und der Engpässe, mit denen die Menschen konfrontiert sind, niemals ausreichen. Wiederholter und kontinuierlicher humanitärer Zugang ist unerlässlich und muss in der kommenden Zeit noch mehr gewährt werden“, sagte Robert Mardini, Direktor des IKRK für den Nahen Osten.

Das letzte Mal, dass das IKRK in Ost-Ghuta Hilfe leisten konnte, war am 12. November letzten Jahres. In den letzten Wochen intensiver Kämpfe verloren viele Menschen in Ost-Ghuta ihr Leben aufgrund der Kämpfe oder weil sie keinen Zugang zu medizinischer Versorgung hatten. Auf der Suche nach Schutz vor den ständigen Bombardierungen haben sich Familien tagelang in unterirdischen Unterkünften versteckt und hatten nur sehr wenig Nahrung, um sich zu ernähren. Krankenhäuser, Häuser und Einrichtungen des Syrisch-Arabischen Roten Halbmonds wurden getroffen und werden weiterhin angegriffen. Das ist inakzeptabel. Auch die Stadt Damaskus blieb nicht verschont. Viele Stadtteile wurden in den letzten Wochen mit Mörsergranaten angegriffen, wobei Zivilisten getötet und verletzt wurden.

Das IKRK hat alle Seiten in Syrien wiederholt aufgefordert, die Kriegsgesetze zu respektieren, die ignoriert werden. Heute fordern wir die am Konflikt beteiligten Parteien erneut auf, alle Vorkehrungen zu treffen, um Zivilisten zu schonen und zu schützen.

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EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.

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