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#Merkel-Verbündeter verspricht, #Deutschland werde an Schäubles Kurs festhalten

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Deutschland wird an der strengen Haushaltspolitik festhalten, die es unter dem langjährigen konservativen Finanzminister Wolfgang Schäuble verfolgte. (im Bild) Selbst wenn der Schlüsselposten in der nächsten Regierung an einen Sozialdemokraten übergehen sollte, sagte der amtierende Finanzminister Peter Altmaier: schreibt Thomas Escritt.

Während seiner achtjährigen Amtszeit wurde Schäuble in Europa und der Welt für seinen Fokus auf Haushaltsdisziplin im Inland und in der Eurozone bekannt, wobei er sich den Forderungen nach kostenlosen Schuldenabschreibungen in den hoch verschuldeten Peripherieländern der Eurozone widersetzte.

Obwohl er in Südeuropa, vor allem in Griechenland, wo die Arbeitslosigkeit nach wie vor hoch ist, eine verhasste Figur ist, erfreut er sich zu Hause großer Beliebtheit, weil er Deutschland eine schnell wachsende Wirtschaft mit geringer Inflation und einer rekordniedrigen Arbeitslosigkeit hinterlassen hat.

„Wir werden dafür sorgen, dass die erfolgreiche Arbeit von Wolfgang Schäuble fortgeführt wird“, sagte Altmaier, ein enger Verbündeter Merkels, der Wirtschaftsminister werden soll, sollte eine neue konservativ-rot-rote „Große Koalition“ die Regierung übernehmen.

Both camps lost ground to a surging far right in September’s national election. The SPD, reluctant to repeat the bruising experience, insisted on taking the top finance job — prompting rumblings of discontent in Merkel’s camp.

„Wir werden an einem Haushalt ohne neue Schulden festhalten. Wir werden keine Steuern erhöhen“, sagte Altmaier. „Und wir werden auf europäischer Ebene verantwortungsvoll deutsche Interessen wahren“, sagte Altmaier im Interview mit der Funke Mediengruppe.

Selbst wenn ein SPD-Finanzminister eine weniger nüchterne Haushaltspolitik betreiben wollte, sei er an die kollektive Regierungsverantwortung gebunden, fügte er hinzu.

Schäuble war nach der Wahl zum Bundestagspräsidenten von seinem Amt als Finanzminister zurückgetreten. Das deutsche Parlament ist durch den Einzug der rechtsextremen Alternative für Deutschland (AfD) so fragmentiert wie seit Jahrzehnten nicht mehr.

Die SPD-Mitglieder stimmen derzeit darüber ab, ob sie die Entscheidung der Parteiführung unterstützen, weitere vier Jahre mit Merkel zu regieren. Das Ergebnis der Briefwahl wird an diesem Wochenende erwartet.

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EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.

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