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#Merkel und #Macron wollen die deutsch-französische Zusammenarbeit vertiefen und die EU stärken

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Bundeskanzlerin Angela Merkel und Präsident Emmanuel Macron sagten am Sonntag (21. Januar), sie wollten die deutsch-französische Zusammenarbeit vertiefen und der Europäischen Union einen neuen Impuls für eine engere Integration geben. schreiben Michael Nienaber in Berlin und Geert De Clercq in Paris.

Nach ihrem Treffen am Freitag (19. Januar) in Paris sprachen Merkel und Macron über die Aussicht auf eine Einigung auf Reformen der Eurozone und sagten, sie seien einer Stärkung des Blocks verpflichtet.

„Wir tun das, um die Menschen in unseren Ländern noch näher zusammenzubringen. Und wir tun es, um ganz Europa neuen Auftrieb zu geben, es noch stärker zu machen“, sagte Merkel in einem gemeinsamen Video-Podcast.

In einer gemeinsamen Erklärung anlässlich des 55. Jahrestages des deutsch-französischen Kooperationsvertrags, auch bekannt als Elysee-Vertrag, sagten Merkel und Macron, sie hätten vereinbart, noch in diesem Jahr einen neuen Vertrag auszuarbeiten.

„Wir wollen unsere Zusammenarbeit festigen und erneuern, um ein wohlhabendes und wettbewerbsfähiges Europa zu schaffen, das souveräner, geeinter und demokratischer ist“, sagten die beiden Staats- und Regierungschefs.

Sie wollen, dass ihr neuer bilateraler Pakt gemeinsame Positionen zu allen wichtigen europäischen und internationalen Fragen festlegt.

Der am 23. Januar 1963 zwischen Charles de Gaulle und Konrad Adenauer unterzeichnete Elysee-Vertrag besiegelte die Aussöhnung zwischen den beiden Ländern nach dem Zweiten Weltkrieg und definierte die Organisation und Grundsätze ihrer bilateralen Beziehungen, einschließlich zweimal jährlich stattfindender Treffen zwischen ihren Staatsoberhäuptern.

In einer Rede zum Thema Europa an der Pariser Sorbonne-Universität im September, wenige Tage nach der deutschen Wahl, hatte Macron erklärt, er wolle an einem neuen Vertrag arbeiten.

Fast vier Monate später versucht Merkel immer noch, eine Koalitionsregierung zu bilden, was es ihr schwer macht, auf Macrons Vorschläge für eine EU-Reform zu reagieren.

Die Mitte-Links-Sozialdemokraten (SPD) in Deutschland haben am Sonntag beschlossen, formelle Koalitionsverhandlungen mit Merkels Konservativen aufzunehmen.

In ihrer Erklärung sagten Merkel und Macron, ein neuer Vertrag würde die Volkswirtschaften ihrer Länder stärker integrieren, die nachhaltige Entwicklung und den Übergang zu einer digitalen Wirtschaft fördern und die wirtschaftliche, fiskalische und soziale Konvergenz fördern.

Sie wollen die Zusammenarbeit in den Bereichen Verteidigung, Sicherheit und Geheimdienste stärken und eine gemeinsame Antwort auf die Herausforderungen der unkontrollierten Migration entwerfen.

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Gastbeitrag - Meinung

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