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Die EU müsse ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber #Russland-Propaganda erhöhen, sagen die Abgeordneten

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Die Europaabgeordneten warnten vor dem Einfluss Russlands auf die EU-Länder und schlugen vor, in einer aktuellen Debatte während der Plenarsitzung in Straßburg ein strategisches Kommunikationsteam der EU zu verstärken.

Kreml-orchestrierte Lecks, Fake-News, Desinformationskampagnen und Cyber-Attacken gegen die EU und ihre Mitgliedstaaten haben seit dem Krieg in der Ukraine zugenommen, betonten die Abgeordneten in einer Debatte mit dem EU-Kommissar Sir Julian King. Sie betonten die russische Einmischung beim Brexit, aber auch bei den letzten Wahlen in Frankreich, Deutschland und Spanien.

Die Abgeordneten bedauerten die begrenzte Reaktion der EU und stellten fest, dass das winzige 14-köpfige strategische Kommunikationsteam der EU bestrebt ist, russischen Propaganda-Instrumenten wie Sputnik oder Russia Today entgegenzuwirken, die eine Milliarde Euro unterstützen.

Um die Widerstandsfähigkeit der EU gegenüber diesen Instrumenten zu verbessern, forderten die Abgeordneten Maßnahmen zur Verbesserung der Medienkompetenz, zur Sensibilisierung, zur Förderung des unabhängigen und investigativen Journalismus und zur Überarbeitung der audiovisuellen Richtlinie der EU, um die nationalen Regulierungsbehörden zur Durchsetzung der Nulltoleranz von Hassreden zu verpflichten.

Sie betonten auch die Notwendigkeit, die Transparenz von Medieneigentum und die Finanzierung politischer Parteien und ihrer Kampagnen zu verbessern. Da soziale Medien für viele zur wichtigsten Nachrichtenquelle werden, sollten sie sich an dieselben Regeln anderer Medien halten, fügten einige Abgeordnete hinzu.

Kommissar King bemerkte, dass Russlands Militärdoktrin und Generäle falsche Daten und destabilisierende Propaganda als legitimes Werkzeug der Streitkräfte betrachten. Er begrüßte die Vorschläge der Europaabgeordneten, das strategische Kommunikationsteam der EU zu stärken, und sagte, dass die Kommission im Frühjahr eine Strategie für gefälschte Nachrichten vorlegen werde.

Sie können die registrierte Debatte über sehen Plenum auf Anfrage.

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Klicken Sie auf den Namen des Sprechers, um die einzelnen Aussagen wiederzugeben. 

Sandra KALNIETE (EVP, LV) - einleitende Bemerkungen

Monika PANAYOTOWA  (Rat)

Julischer KÖNIG (Kommission)

Esteban GONZÁLEZ PONS (EPP, ES)

Liisa JAAKONSAARI (S & D, FI)

Roberts ZÈLE (ECR, LV)

Johannes Cornelis van Baalen (ALDE, NL)

Barbara Spinelli (GUE / NGL, IT)

MEUTEN Jörg (EFDD, DE)

Mario Borghezio (ENF, IT)

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EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.

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