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Berlusconi sagt, Italien könne #euro nicht verlassen, #NorthernLeague stimmt zu
Silvio Berlusconi sagte am Dienstag (9. Januar), dass Italien den Euro nicht verlassen dürfe und dass sein wichtigster Verbündeter vor den Wahlen im März, die Lega Nord, zustimme, dass ein Austritt aus der Währung für die Wirtschaft unhaltbar wäre.
Lega-Chef Matteo Salvini äußerte sich widersprüchlich zum Euro – viele Italiener machen ihn für die marode Wirtschaftslage verantwortlich. Er verspottete die Idee eines Referendums der rivalisierenden Fünf-Sterne-Bewegung, versprach aber erst letzte Woche, den „Fehler“ der Einheitswährung zu korrigieren.
Berlusconi, der hofft, die Mitte-Rechts-Partei im März wieder an die Macht zu führen, sagte, die gemeinsame Währung solle weiterhin so gehandhabt werden, wie es der Chef der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, getan habe.
„Salvini ist nicht mehr der Meinung, dass wir den Euro verlassen sollten“, sagte Berlusconi. „Er hat verstanden, dass es für unsere Wirtschaft nicht nachhaltig wäre.“
Berlusconis Mitte-Rechts-Partei Forza Italia, die Lega Nord, und eine zweite rechtsextreme Partei, die Brüder Italiens, dürften die Wahlen am 4. März gewinnen, allerdings mit weniger als der absoluten Mehrheit.
Die Feindseligkeit gegenüber dem Euro ist ein wichtiges Thema im Wahlkampf, und die Aussicht, dass Anti-Establishment-Parteien versuchen könnten, das Land aus der einheitlichen Währung herauszuziehen, hat die Finanzmärkte erschüttert.
Berlusconi und andere behaupten, der Euro sei in Italien mit einem zu hohen Wechselkurs zur alten italienischen Lira eingeführt worden.
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