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Erklärung des Kommissars für humanitäre Hilfe und Krisenmanagement Christos Stylianides zur humanitären Lage in #Ost-Ghouta (Syrien)

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In den letzten Wochen hat sich die Lage in der belagerten syrischen Enklave Ost-Ghuta nahe Damaskus rapide verschlechtert. Die 400,000 Einwohner stehen vor großen humanitären Herausforderungen, da es an Grundgütern wie Nahrungsmitteln, Treibstoff und Medikamenten mangelt. Dies führt zu schwerer Unterernährung, medizinischen Notfällen und einem erhöhten Risiko für Krankheiten wie Typhus und Hepatitis. Rund 500 Menschen, darunter 137 Kinder, müssen dringend medizinisch evakuiert werden.

Um den Bedürftigen zu helfen, fordere ich dringend, dass sofort dauerhafter und ungehinderter Zugang für Hilfslieferungen und medizinische Evakuierungen gewährt wird. Wir dürfen nicht zulassen, dass Zivilisten durch den Konflikt in Syrien als Geiseln genommen werden.

Ich rufe alle Konfliktparteien dazu auf, dem Schutz der Zivilbevölkerung höchste Priorität einzuräumen. Dies ist nicht nur eine moralische Verpflichtung, sondern auch eine klare Verpflichtung nach dem humanitären Völkerrecht.

Die Europäische Union wird weiterhin Hilfe leisten, wo immer sie in Syrien benötigt wird. Doch nur eine politische Lösung kann dieses Leid beenden. Wir unterstützen weiterhin uneingeschränkt den von den Vereinten Nationen geführten Prozess für eine politische Verhandlungslösung als Grundlage für einen von Syrien geführten und selbstverantworteten politischen Übergang zur Beendigung des Konflikts im Einklang mit der Resolution 2254 des UN-Sicherheitsrats.

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