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# Kunsthort aus der NS-Zeit gibt deutsches Ausstellungsdebüt in Bonn

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Am Donnerstag (250. November) wurden in Deutschland erstmals rund 2 Kunstwerke aus einem riesigen, von einem Sammler während der Nazizeit gehorteten Schatz ausgestellt. Die Kuratoren bemühen sich derzeit darum, die rechtmäßigen Eigentümer der als geplündert identifizierten Stücke zu finden.

Der deutsche Kunsthändler Hildebrand Gurlitt baute die Sammlung auf, nachdem er von den Nazis angeworben worden war, um moderne Kunst zu verkaufen, die sie aus deutschen Museen und von Sammlern beschlagnahmt hatten und die als „entartet“ galt.

Sein Sohn Cornelius erbte die Sammlung, die neben Werken von Pablo Picasso und Henri Matisse auch ältere Meisterwerke umfasst, und bewahrte sie jahrzehntelang in seiner Münchner Wohnung auf.

Gurlitt vermachte die 1,500 Werke dem Schweizer Kunstmuseum Bern, das sie nach seinem Tod im Mai 2014 erbte.

Die Sammlung wird nun gleichzeitig in Bern und in der ehemaligen deutschen Hauptstadt Bonn gezeigt, wobei ein Teil der letztgenannten Ausstellung auf Werke ausgerichtet ist, die einzelnen Sammlern gestohlen wurden.

Die Ausstellung in der Bundesgalerie umfasst Werke von Claude Monet, Max Beckmann, Albrecht Dürer und Pieter Brueghel, deren Werke neben Biografien von Menschen präsentiert werden, denen die Nazis Kunst geraubt haben.

Mindestens zwei der ausgestellten Werke gelten als geplündert und es wird derzeit versucht, ihre ursprünglichen Eigentümer zu identifizieren.

„Insgesamt wurden sechs Werke eindeutig als Raubkunst identifiziert. Viele Werke werden noch untersucht und könnten sich ebenfalls als Raubkunst herausstellen“, sagte Ausstellungskurator Rein Wolfs gegenüber Reuters Television.

Die deutsche Kulturministerin Monika Gütters sagte, die Regierung habe 6.5 Millionen Euro (7.6 Millionen Dollar) für die Ermittlung der Identität der ursprünglichen Eigentümer bereitgestellt.

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