Erasmus +
Das Europäische Parlament feiert 30 Jahre # Erasmus +

Das Leben im Ausland erleben, neue Freundschaften schließen und unvergessliche Erinnerungen sammeln … Woran erinnert Sie das? Beim Erasmus+ Programm geht es nicht nur ums Studieren, sondern ums Lernen. Seit seinem Start 1987 konnten über neun Millionen Menschen dank Erasmus-Stipendien im Rahmen eines der erfolgreichsten europäischen Programme im Ausland studieren, arbeiten und Freiwilligenarbeit leisten. Sein 30-jähriges Jubiläum wird dieses Jahr mit Konferenzen, Foren, Dialogen, Feiern, Debatten und Ausstellungen in ganz Europa gefeiert. Hier können Sie nach Veranstaltungen in Ihrem Land suchen.
Das Parlament feierte gestern (13 Juni) mit einer Preisverleihung in Straßburg, wo der Parlamentspräsident Antonio Tajani und der Präsident der Europäischen Kommission die 33 Erasmus-Teilnehmer aus jedem Land, das am Programm teilnahm, begrüßt haben. Feierlichkeiten beinhalten eine Ausstellung über Erasmus + sowie Debatten über die Zukunft des Programms.
Tajani sagte: „Erasmus muss allen jungen Europäern als Chance zur Verfügung stehen, unabhängig von ihrem Bildungsniveau oder dem Einkommen ihrer Familie. Deshalb müssen wir an einem EU-Haushalt mit ausreichenden Mitteln arbeiten. Mehr Mittel für Erasmus bedeuten auch weniger Jugendarbeitslosigkeit.“
Das aktuelle Siebenjahresprogramm für den Zeitraum 2014–2020 verfügt über ein Budget von 14.7 Milliarden Euro, 40 Prozent mehr als das vorherige. Dies spiegelt das Engagement der EU wider, in die Jugend Europas zu investieren.
Auch Petra Kammerevert, Vorsitzende des Kultur- und Bildungsausschusses des Parlaments, nahm an den Feierlichkeiten teil: „[Der ehemalige Kommissionspräsident] Jacques Delors sagte: ‚Man kann sich nicht in den Binnenmarkt verlieben‘, und ich denke, er hat Recht. Genau das wollen wir mit diesem Programm ändern, indem wir zeigen, dass es darum geht, die Menschen einander näher zu bringen.“
Mehr Infos
Beobachten Sie die Zeremonie im Parlament live am Dienstag 13 Juni ab Mittag CET
Gesetzgebung zur Gründung von Erasmus +
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