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Brexit

Verhofstadt: „Der Brexit sollte ein Weckruf für eine andere, reformierte Europäische Union sein“

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A9jpf_B_1brxOb9om5QZSN63B2XKRUMbHOhI3iw_BeOyafTMGsHb86G8APTFa-GVXuFQHWHWP0pN3vIZWNYnQx3_-AcIThimviABk0w2fAU-Dg=s0-d-e1-ftDer ALDE-Fraktionsvorsitzende Guy Verhofstadt kommentierte das Ergebnis des Referendums wie folgt: „Es ist traurig, dass sich eine Mehrheit der Briten für den Austritt entschieden hat. Wir sollten jetzt versuchen, eine schnelle und einvernehmliche Scheidung zu erreichen, um unnötige Unruhen auf den Finanzmärkten, negative Auswirkungen auf den Handel und Arbeitsplatzverluste zu vermeiden. Die EU kann nicht durch einen Streit um die Tory-Führung als Geisel genommen werden. Wir brauchen jetzt eine Notifizierung nach Artikel 50.“

Verhofstadt glaubt, dass die EU diese Dynamik nutzen sollte, um die EU wieder funktionsfähig zu machen. „Immer mehr Europäer haben das Gefühl, dass Europa nicht in der Lage ist, die zahlreichen Krisen zu bewältigen, mit denen wir heute konfrontiert sind. Die EU ist zu weit gegangen, indem sie versucht hat, sich mit den kleinen Dingen zu befassen, und hat keine ausreichenden Lösungen für die großen Probleme gefunden, die den Menschen am wichtigsten sind: die Flüchtlingskrise, die Wirtschaftskrise und die Sicherheitskrise.“

„Das Ergebnis dieses Referendums ist ein Weckruf. Wir können das Blatt nur wenden, wenn wir effizienter zusammenarbeiten.

„Europa muss sich reformieren, um zu überleben. Eine Währungsunion ohne politische Union wird schlicht nicht funktionieren. Europa wird seine Bürger nicht vor Terroranschlägen schützen können, wenn unsere Geheimdienste nicht zusammenarbeiten. Und ein Binnenmarkt ohne Grenzen wird nicht funktionieren, solange es uns nicht gelingt, unsere Außengrenzen zu schützen.“

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EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.

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