Vernetzen Sie sich mit uns

Verteidigung

#Terrorismus: "Wenn eine auf Angst basierende Politik unsere Antwort auf den Terrorismus ist, werden Terroristen gewinnen", sagen die GUE / NGL-Abgeordneten

SHARE:

Veröffentlicht

on

Radikal-IslamWährend der Debatte am 22. Juni im Europäischen Parlament über die Verhinderung von Radikalisierung, die zu gewalttätigem Extremismus und Terrorismus führt, forderten die GUE/NGL-Abgeordneten ein besseres Verständnis und friedliche Reaktionen.

Die italienische Europaabgeordnete Barbara Spinelli sagte im Plenum: „In Frankreich wie in Amerika erleben wir einen Wandel in der Form von Terrorismus und Radikalisierung.“

„Während der sogenannte Islamische Staat oft die Verantwortung übernimmt, sind diese Taten hausgemacht und werden von unseren Mitbürgern begangen.“

„Wir müssen versuchen zu verstehen, wie dieser Übergang stattgefunden hat, ohne uns zwanghaft auf einzelne Auslöser wie das Internet, Gefängnisse, Schulen und die Banlieues von Paris zu konzentrieren.“

„Die Reaktion mit mehr staatlicher Überwachung, weniger Demokratie, Islamfeindlichkeit und Stellvertreterkriegen verschlimmert die Situation nur.“

„Wenn eine auf Angst basierende Politik unsere Antwort auf den Terrorismus ist, werden die Terroristen gewinnen“, warnte Spinelli.

Der spanische Europaabgeordnete Javier Couso fügte hinzu: „Die Kombination aus islamischer Radikalisierung und Hass gegen die muslimische Gemeinschaft ist explosiv.“

Werbung

„Wir haben in der Vergangenheit gesehen, dass einige unserer Verbündeten die geopolitische Destabilisierung genutzt haben, um die Ölversorgung zu kontrollieren und zu teilen und zu herrschen.“

„Und dann sind da noch unsere Verbündeten, wie zum Beispiel Saudi-Arabien, wo die systematische Verbreitung des radikalen Islam zum Beispiel zu Al-Qaida geführt hat.“

„Wir haben auch gesehen, dass Millionen für Waffenexporte aus der EU ausgegeben wurden.“

„Stattdessen hätten wir innerhalb der UN friedliche Lösungen aushandeln und den Ansatz der Nichteinmischung verfolgen können.“

„Wir müssen auch gegen Armut und soziale Ausgrenzung in unseren eigenen Vierteln kämpfen, wo wir Ghettos haben, die Extremisten als Brutstätte nutzen“, schloss Couso.

Teile diesen Artikel:

EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.

Trending