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#Eurozone: Die Gewinne des Euro-Managements sollten direkt zurückkehren, um die Währungsunion zu stärken, sagen S & Ds

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eurocoins_calendarS & D-Euro-Abgeordnete wollen einen Teil der von der Europäischen Zentralbank (EZB) erzielten Gewinne in Millionenhöhe als Finanzressource für die Eurozone verwenden.

Sie fordern alle proeuropäischen Europaabgeordneten auf, einen Änderungsantrag zum Jahresbericht der Europäischen Zentralbank zu unterstützen, der die Frankfurter Institution auffordert, einen Teil ihrer Gewinne in eine neue Eigenmittelquelle der Union umzuwandeln. Der Vorschlag wird morgen in der Plenarsitzung des Europaparlaments zur Abstimmung gestellt.

Die sozialdemokratischen Europaabgeordneten Elisa Ferreira und Jonás Fernández, die die Initiative ins Leben gerufen haben, sagten: „Eine der wichtigsten Reformen, die wir brauchen, ist die Ausstattung der Eurozone mit einer Fiskalkapazität, die Eigenmittel umfasst. Dies gilt insbesondere in Zeiten der Haushaltskürzungen und des schleppenden Wachstums ohne antizyklische EU-Instrumente. Diese Fiskalkapazität wird auch im Bericht der fünf Präsidenten über die Zukunft der Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) als notwendig erachtet. Eine Fiskalkapazität erfordert eine Kombination von Finanzierungsquellen. Eine davon könnten die jährlichen Gewinne sein, die die EZB als Folge ihrer Geldgeschäfte erwirtschaftet.

 Sie fügten hinzu: „Die EZB erwirtschaftet im Durchschnitt einen Nettogewinn von einer Milliarde Euro pro Jahr. Die Satzung der EZB besagt, dass ein Teil der Gewinne den EZB-Reserven zufließen muss und der Rest an die nationalen Zentralbanken zurückfließen muss. Der Euro ist die Währung der Europäischen Union. Zumindest ein Teil der Gewinne sollte direkt an die Union zurückfließen, während der derzeitige Prozentsatz für den EZB-Reservefonds beibehalten werden sollte.“

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EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.

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