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#Moldova Zwei Mitglieder der Minderheitenreligion in der Republik Moldau ins Gefängnis

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12287550_1658534954402816_1676185073_oOleg Savencov und Mihai Calestru, zwei Mitglieder der Vereinigungskirche, die sich in Moldawien in Untersuchungshaft befinden und denen Menschenhandel vorgeworfen wird, sollten „sofort und bedingungslos freigelassen“ werden, fordern Human Rights Without Frontiers und das Forum for Religious Freedom-Europe, zwei internationale Menschenrechtsorganisationen, die die Vorwürfe untersucht haben.

Die beiden Männer wurden am 30. Oktober 2015 inhaftiert und bleiben in Haft. Wenn sie nach Artikel 165 wegen Menschenhandels verurteilt werden, drohen ihnen Haftstrafen von sechs bis zwölf Jahren.

„Oleg Savencov und Mihai Calestru haben die ihnen zur Last gelegten Verbrechen nicht begangen“, so Willy Fautre, Geschäftsführer von Human Rights Without Frontiers. „Die gegen sie erhobenen Vorwürfe basieren ausschließlich auf Anschuldigungen unzufriedener Mitglieder der Vereinigungskirche, die den Behörden angebliche illegale Aktivitäten gemeldet haben. Darüber hinaus haben wir in diesem Fall keine Beweise für eine objektive Untersuchung gefunden“, sagte er.

Die Anschuldigungen der Staatsanwaltschaft gegen die beiden Männer sind zutiefst haltlos. Sie behaupten, sie hätten die Vereinigungskirche in Moldawien 2008 als „organisierte kriminelle Gruppe“ gegründet. Einer der Angeklagten, Oleg Savencov, ist ukrainischer Staatsbürger und reiste erst 2014 nach Moldawien ein. Mihai Calestru hingegen war nie ein Kirchenführer.

„Die Gesetzgebung Moldawiens zur Bekämpfung des Menschenhandels sollte nicht gegen friedliche religiöse Organisationen eingesetzt werden“, sagte Dr. Aaron Rhodes, Präsident des Forums für Religionsfreiheit in Europa.

„Es wäre eine Justizfarce, wenn das Gesetz aus privaten Gründen missbraucht würde und die Religionsfreiheit in Moldawien und in Europa bedrohen würde“, sagte Rhodes. 

Die beiden internationalen Menschenrechtsgruppen sagten, sie würden die Behörden der Vereinten Nationen, den Europarat, die Europäische Union und die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa auf den Fall aufmerksam machen. (OSZE) sowie nationale Regierungen und die Menschenrechtsgemeinschaft der Zivilgesellschaft. Sie sagten, eine Verurteilung würde nicht nur den Angeklagten und ihren Familien und der Vereinigungskirche schaden, sondern auch anderen religiösen Bewegungen und dem Image Moldawiens.

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