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Verteidigung

Plenareröffnung: "Wer Freiheit und Sicherheit nicht in Einklang bringt, scheitert in allem"

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20151123PHT03984_originalDie Abgeordneten hielten eine Schweigeminute für Terroropfer in aller Welt, einschließlich Mali, Syrien und Irak. © Europäische Union 2015 - EP

"Wer Freiheit und Sicherheit nicht in Einklang bringt, scheitert in allem", zitierte Präsident Schulz das Credo des verstorbenen deutschen Staatsmannes Helmut Schmidt, an dessen Beerdigung er gerade teilgenommen hatte. "Sicherheit muss organisiert werden, aber wir dürfen nicht zulassen, dass unsere Freiheit von denen eingeschränkt wird, die uns Angst machen wollen." Die brutalen Angriffe auf Frankreich vor zehn Tagen zielten auch auf die Werte des Parlaments ab. Die Abgeordneten hielten eine Schweigeminute für Terroropfer überall ab, einschließlich Mali, Syrien und Irak.

Bundeskanzler Helmut Schmidt, der am 10. November verstorben ist, hat gemeinsam mit dem französischen Präsidenten Valéry Giscard d'Estaing den Grundstein für die Euro- und Wirtschafts- und Währungsunion gelegt, erinnerte Schulz.

Die Unkompliziertheit, die prinzipielle intellektuelle Brillanz und die analytische Genauigkeit von Herrn Schmidt waren einzigartig. Er steuerte Deutschland selbstbewusst und mit beispielloser Führung in schwierigen nationalen und globalen Wirtschaftszeiten. Sein vom französischen Philosophen Albert Camus adaptiertes Credo zur Bekämpfung des Terrorismus lautete: "Wer Freiheit und Sicherheit nicht in Einklang bringt, scheitert in allem", sagte Schulz.

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