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EU-Türkei: Entwurf eines Aktionsplans zur Unterstützung von Flüchtlingen und der Migrationssteuerung

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Juncker-DrückerGestern (5. Oktober) hat der Präsident der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker (im Bild) übergab Präsident Erdoğan während seines Besuchs in Brüssel den Entwurf eines Aktionsplans zur Flüchtlingsunterstützung und zum Migrationsmanagement.

Der Entwurf des Aktionsplans enthält eine Reihe von Maßnahmen, die von der Europäischen Union und der Republik Türkei dringend umgesetzt werden müssen. Ziel ist es, die Türkei bei der Bewältigung der Situation eines sehr großen Zustroms von Flüchtlingen zu unterstützen und irreguläre Migrationsströme von der Türkei in die EU zu verhindern.

Wie Präsident Juncker heute Morgen im Europäischen Parlament sagte: „Die EU ist bereit, die Hilfe für die Türkei weiter zu verstärken, um die Aufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge zu verbessern und ihr Wohlbefinden zu verbessern. In der Flüchtlingskrise gehen die Türkei und die EU zusammen und arbeiten zusammen. “

Mit dem Entwurf des Aktionsplans wird versucht, die aktuelle Krisensituation auf zwei Arten anzugehen: durch Unterstützung der Flüchtlinge und ihrer Aufnahmegemeinschaften in der Türkei (Teil I) und durch Stärkung der Zusammenarbeit zur Verhinderung irregulärer Migrationsströme in die EU (Teil II).

Wie Präsident Juncker heute Morgen im Europäischen Parlament bekannt gab, wurde der Entwurf des Aktionsplans – wie er Präsident Erdoğan übergeben wurde – veröffentlicht unter 15.00 MEZ heute.

Nach der gestrigen Grundsatzeinigung müssen nun die Einzelheiten des Aktionsplanentwurfs zwischen beiden Seiten vereinbart werden.

Die Umsetzung des Aktionsplans wird dazu beitragen, den Prozess der Visaliberalisierung zu beschleunigen, worauf sich beide Staats- und Regierungschefs gestern ebenfalls geeinigt haben. Für weitere Informationen klicken Sie hier.

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EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.

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