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Europäische Kommission gibt € 6 Millionen für humanitäre Bedürfnisse in Libyen

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20150113PHT07624_originalDie Europäische Kommission stellt humanitäre Mittel in Höhe von 6 Mio. EUR bereit, um die dringendsten Bedürfnisse der vom Konflikt in Libyen stark betroffenen Menschen zu befriedigen. Dies schließt Migranten, Flüchtlinge und Asylsuchende ein.

Christos Stylianides, Kommissar für humanitäre Hilfe und Krisenreaktion, erklärte: „Die EU wird die Menschen in Libyen, die unter dem Konflikt leiden, nicht im Stich lassen. Die unparteiische und neutrale humanitäre Hilfe der EU ist von entscheidender Bedeutung und dient ausschließlich der Deckung dringender Bedürfnisse. Wir fordern alle Konfliktparteien auf, die Angriffe auf Zivilisten und zivile Infrastrukturen wie Krankenhäuser und Schulen einzustellen und allen bedürftigen Menschen sofortigen, sicheren und uneingeschränkten humanitären Zugang zu gewährleisten.“

Der neue Fonds wird in erster Linie die Lieferung von Gegenständen wie Küchengarnituren, Decken und Matratzen sowie die Gesundheit und den Schutz der am stärksten gefährdeten Personen unterstützen. Die Mittel werden auch humanitären Organisationen helfen, die Situation besser einzuschätzen, damit sie besser auf die Bedürfnisse vor Ort reagieren können.

Hintergrund

Der Konflikt in Libyen hatte erhebliche Auswirkungen auf das Leben der Zivilbevölkerung und führte zu Engpässen bei der medizinischen Versorgung, zu Vertreibungen sowie zu Störungen der Grundversorgung und der Kommunikation. Es ist für die Menschen zunehmend schwieriger geworden, Zugang zu Nahrungsmitteln und Treibstoffen zu erhalten.

Seit der Eskalation der Krise vor einem Jahr hat die Europäische Kommission insgesamt 8.76 Mio. EUR zur Unterstützung der Vereinten Nationen, internationaler Organisationen und INGOs bereitgestellt, um auf die humanitären Bedürfnisse in Libyen zu reagieren.

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