EU
Schulz: Beim Investieren geht es darum, Brücken in eine erfolgreiche Zukunft zu schlagen.
Martin Schulz forderte die Regierungschefs auf, den Investitionsplan für die EU in Höhe von 315 Mrd. EUR zu unterstützen und dazu beizutragen, die Investitionslücke zu den USA und China zu schließen. Bei der Eröffnung des EU-Gipfels in Brüssel sagte der Präsident des Europäischen Parlaments: „Der Investitionsplan ist ein starkes Signal dafür, dass wir uns für einen neuen Weg Europas in Richtung Wachstum und Beschäftigung engagieren. Und es ist von größter Wichtigkeit, dass Sie sich auch eindeutig für den Erfolg einsetzen. “
Der Investitionsplan zur Förderung von Wachstum, Beschäftigung und Wettbewerbsfähigkeit wurde am 26. November im Europäischen Parlament veröffentlicht. Schulz wies darauf hin, dass die Investitionen seit ihrem Höchststand 430 um rund 2007 Milliarden Euro gesunken seien und Europa hinter den USA und China zurückbleibe: „Sie geben uns heute aus, um uns morgen zu übertreffen.“
Der Präsident sagte, dass Investitionen erforderlich seien, um Arbeit für die 25 Millionen Arbeitslosen in Europa zu schaffen. Wenn wir wollen, dass Europa in Zukunft ein wirtschaftlicher Champion ist, müssen wir jetzt anfangen zu investieren: „Weil es beim Investieren darum geht, Brücken für eine erfolgreiche Zukunft zu schlagen.“
Schulz begrüßte auch, dass die Europäische Kommission an einem Vorschlag zur Schaffung einer vollständigen Transparenz der Steuervorbescheide arbeitet, und sagte, das Parlament arbeite an einem Bericht mit Vorschlägen zur Verbesserung der Transparenz und Konvergenz der Unternehmensbesteuerung. "Die Praktiken der Gewinnverlagerung und Steuervorbescheide sind zwar legal, aber moralisch nicht akzeptabel." Er forderte auch die baldige Einführung der Finanztransaktionssteuer: „Die Verwirklichung dieser Steuer wäre ein starkes Signal dafür, dass Europa auf Fairness aufgebaut ist.“
Schulz sagte auch, dass die EU aufgrund der wachsenden Kluft zwischen den eingegangenen Verpflichtungen und den tatsächlich verfügbaren Zahlungsmitteln einem strukturellen Defizit ausgesetzt sei: „Einerseits beauftragen Sie Programme und andererseits nehmen Sie das Geld dafür weg Programme. Das muss schief gehen. “
In Bezug auf die anhaltende Krise in der Ukraine forderte er, die Tür für einen konstruktiven Dialog mit Russland offen zu halten, und sagte, dass unsere Strategie der Östlichen Partnerschaft ernsthaft überarbeitet werden müsse, um sie differenzierter, flexibler und effektiver zu gestalten.
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