EU
Europäische Parlament in dieser Woche: ACP, Klimaverhandlungen, die nationalen Haushalte und syrischen Flüchtlingskrise
Mit den Ausschüssen, die diese Woche in Brüssel sitzen, sollen die Abgeordneten die wirtschaftlichen Prioritäten von 2015 und die Haltung der Kommission zu den Haushaltsentwürfen der Länder der Eurozone erörtern. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Menschenrechte in Russland, die syrische Flüchtlingskrise, der Menschenhandel und der Schutz von Kindern. Neben dem Ausschussgeschäft treffen die Europaabgeordneten ihre Amtskollegen aus den Staaten in Afrika, im karibischen Raum und im Pazifischen Ozean. Eine parlamentarische Delegation nimmt an den Klimaverhandlungen in Lima teil.
Ab Montag, dem 1. Dezember, werden die drei um den LUX-Filmpreis konkurrierenden Filme zwei Wochen lang im Europäischen Parlament gezeigt. Die Abgeordneten können bis zum 16. Dezember für den Gewinner stimmen. Die Preisverleihung findet am darauffolgenden Tag in Straßburg statt. Am 20. Dezember beginnt die UN-Klimakonferenz (COP 1). Eine Delegation von Abgeordneten unter Leitung des Vorsitzenden des Umweltausschusses des Parlaments, Giovanni La Via (EVP, Italien), wird an der Konferenz teilnehmen. Die COP 20 bringt führende Politiker aus aller Welt in Lima zusammen, um ein neues Abkommen zur Emissionsreduzierung nach 2020 zu vereinbaren.
In Brüssel diskutieren die Abgeordneten am Dienstag (2. Dezember) in einer gemeinsamen Sitzung des Wirtschafts- und des Beschäftigungsausschusses mit den EU-Kommissaren Valdis Dombrovskis, Pierre Moscovici und Marianne Thyssen über die Prioritäten für Wirtschaftswachstum. Der Wirtschaftsausschuss wird zudem mit Wirtschafts- und Finanzkommissar Moscovici die Ansichten der Kommission zu den Haushaltsentwürfen der Eurozonenländer für 2015 diskutieren.
Am Montagnachmittag präsentieren die Gewinner des diesjährigen Jugendkarlspreises ihre Projekte dem Kultur- und Bildungsausschuss.
Die Mitglieder des Auswärtigen Ausschusses treffen sich am Dienstagnachmittag mit dem ehemaligen russischen Ölmagnaten Michail Chodorkowski. Er wurde im Dezember 2013 aus dem Gefängnis entlassen und von Amnesty International als gewaltloser politischer Gefangener anerkannt. Er wird die Menschenrechtssituation in Russland erörtern. Anschließend werden die Abgeordneten mit dem libanesischen Ministerpräsidenten Tammam Salam zusammentreffen, um die sich abzeichnende humanitäre Krise infolge des Syrien-Konflikts zu erörtern.
Ebenfalls am Dienstag wird eine gemeinsame Sitzung des Bürgerrechts- und des Frauenrechtsausschusses über die Bekämpfung des Menschenhandels beraten. Vertreter der EU und der UN werden Berichte zu diesem Thema vorlegen.
In der gemeinsamen Sitzung des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten und des Unterausschusses für Menschenrechte am Mittwoch diskutieren die Abgeordneten, wie Kinder in bewaffneten Konflikten besser geschützt und die Rekrutierung von Kindersoldaten gestoppt werden kann.
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