EU
Die Richtlinie über die Arbeitszeit der Binnenschiff Arbeiter vorzuschlagen
Am 7. Juli wird die Kommission eine Richtlinie über die Arbeitszeit von Binnenschifffahrtsarbeitern vorschlagen. Mit dem Richtlinienvorschlag würde eine Einigung von Vertretern von Arbeitgebern und Arbeitnehmern auf EU-Ebene in diesem Sektor erzielt, die an die besonderen Arbeitsbedingungen auf Binnenwasserstraßen angepasst wird. Dies würde die Anwendung der Höchstarbeitszeitregeln für Personen- und Frachtschiffe und Lastkähne auf Binnenwasserstraßen in der gesamten EU erleichtern. Diese Regeln würden daher zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen von 31,000 Schiffspersonal und zu faireren Wettbewerbsbedingungen für die 9,645 in diesem Sektor tätigen Unternehmen beitragen. Der Richtlinienvorschlag würde das Allgemeine ergänzen Arbeitszeitrichtlinie (2003 / 88 / EG), die keine Binnenschifffahrtsarbeiter erfasst.
Der Vorschlag wird dem EU-Ministerrat und dem Europäischen Parlament zur Annahme weitergeleitet.
Hintergrund
WOrker im Binnenschifffahrtsverkehr weisen im Vergleich zu Landarbeitern spezifische unregelmäßige Arbeitsmuster auf. Sie arbeiten oft lange Stunden in kurzer Zeit, leben an ihrem Arbeitsplatz und machen am Ende der Saison normalerweise längere Ruhezeiten.
Da über 75% des Binnenschiffsverkehrs in der EU in mehr als einem Mitgliedstaat stattfinden, würden Unternehmen und Arbeitnehmer von einer Koordinierung der Vorschriften über die maximale Arbeitszeit auf EU-Ebene profitieren.
Vertreter von Arbeitgebern und Arbeitnehmern auf EU-Ebene haben dieses Abkommen am 15. Februar 2012 geschlossen und die Kommission gebeten, es dem Rat zur Umsetzung als Richtlinie gemäß vorzulegen Artikel 155 des Vertrags. Die Kommission hat den Inhalt und die Auswirkungen dieses Abkommens unter dem Gesichtspunkt der Rechtmäßigkeit, Repräsentativität sowie der wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen eingehend geprüft.
Link zur Vereinbarung (alle Sprachversionen)
Link zu anderen sektoralen Arbeitszeitregeln
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