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Key Enabling Technologies Gipfel: KET und europäischen Industrie Renaissance

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9bea79843bcbee2a95ac7a8c06c4d952Auf dem heutigen (19. Mai) KETs-Gipfel in Grenoble (Frankreich) trafen sich europäische und lokale Unternehmer zusammen mit Forschungsorganisationen, um die zukünftigen Herausforderungen für die Reindustrialisierung Europas durch den Einsatz der innovativsten und strategischsten Technologien zu diskutieren. Schlüsseltechnologien umfassen Mikro- und Nanoelektronik, fortschrittliche Materialien, industrielle Biotechnologie, Photonik, Nanotechnologie und fortschrittliche Fertigungssysteme. Die meisten innovativen Produkte heutzutage, sei es das Smartphone oder das Elektroauto, enthalten mehrere KETs gleichzeitig, als einzelne oder integrierte Teile.

Dieser Gipfel war eine erste konkrete Antwort auf die Empfehlungen zur Industriepolitik des Europäischen Rates vom März, der KETs als von entscheidender Bedeutung für die industrielle Wettbewerbsfähigkeit anerkannte und dazu aufforderte, KETs von hohem industriellem Interesse durch die Identifizierung von Projekten von europäischem Interesse zu stärken. Michel Barnier, amtierender Kommissar für Industrie und Unternehmertum, leitete die Veranstaltung in Anwesenheit der französischen Staatssekretärin für Hochschulbildung und Forschung Geneviève Fiorasio. Gastgeber des Gipfels war der Präsident der Hochrangige Expertengruppe für Schlüsseltechnologien, Jean Therme, auf dem Hauptcampus des CEA in Grenoble.

Michel Barnier bekräftigte heute das volle Engagement der Kommission bei der Umsetzung der EU-Strategie zur Förderung von KETs und hob die bereits unternommenen wichtigen Schritte hervor. Gleichzeitig sandte er eine starke Botschaft sowohl an die europäische Industrie als auch an die Mitgliedstaaten und forderte eine verstärkte Zusammenarbeit, um gemeinsam die Herausforderung der Reindustrialisierung anzugehen, insbesondere durch die Zusammenarbeit bei ehrgeizigen Industrieprojekten von europäischem Interesse. Als er über das Potenzial von KETs insbesondere für KMU sprach, erkannte der Kommissar die Notwendigkeit an, KMU weiter dabei zu unterstützen, diese Chancen zu erkennen.

KETs sind eine der Prioritäten der Reindustrialisierungsstrategie der Kommission, wie die jüngste Kommunikation für eine europäische industrielle Renaissance Darin bekräftigte die Kommission, dass Europa ohne eine starke industrielle Basis nicht gedeihen kann und dass die Industrie für den wirtschaftlichen Aufschwung Europas und seine Wettbewerbsfähigkeit von entscheidender Bedeutung ist.

Hintergrund

Schlüsseltechnologien

Schlüsseltechnologien (KETs) – Nanotechnologie, Mikro-/Nanoelektronik, industrielle Biotechnologie, moderne Werkstoffe, Photonik und moderne Fertigungstechnologien – liefern die Technologiebausteine ​​für eine breite Palette innovativer Produktanwendungen, darunter auch solche, die zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen erforderlich sind. KETs machen Stahl stärker und haltbarer; sie machen Autos leichter und sicherer; und sie machen eine Vielzahl anderer Produkte, von Medikamenten über Biokraftstoffe bis hin zu Mobilgeräten, effektiver und nachhaltiger.

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KETs treiben Innovationen in vielen traditionellen und neu entstehenden Sektoren voran und sind bereits eine wichtige Beschäftigungsquelle in Europa. Schätzungen zufolge wird der weltweite Markt bis 1 einen Wert von mehr als 2015 Billion Euro haben, was etwa 8 % des BIP der EU entspricht.

Europa ist nicht länger KET-Innovationsführer

Europa ist weltweit führend in der KET-Forschung und -Entwicklung mit einem weltweiten Anteil an Patentanmeldungen von fast 30 %. Allerdings ist Europa nicht in der Lage, diesen Wissensvorsprung in neue marktfähige Produkte und Dienstleistungen umzusetzen. Die europäische Strategie für KETs zielt darauf ab, die Ausbeutungsrate von KETs in der EU zu beschleunigen und den Trend zur Deproduktion umzukehren, um Wachstum und Arbeitsplätze anzukurbeln.

MEMO / 13 / 150

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EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.

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