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Die Abgeordneten über die Pläne zu stimmen Rentenansprüche für Grenzgänger zu steigern

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20140402PHT41736_originalAngesichts der immer älter werdenden Bevölkerung Europas wird der Aufbau einer betrieblichen Altersvorsorge immer wichtiger. Allerdings sind solche Renten für Europäer, die zum Arbeiten in ein anderes EU-Land ziehen müssen, von geringem Wert. Da die Regeln in den einzelnen Mitgliedstaaten unterschiedlich sind, könnten diese Arbeitnehmer keinen Anspruch auf Leistungen haben. Die Abgeordneten diskutieren und stimmen nächste Woche über Regeln zum besseren Schutz der Rentenansprüche dieser Arbeitnehmer ab.

Europäer, die in einem anderen Teil der EU arbeiten, profitieren bereits von gesetzlichen Rentenansprüchen, also solchen, die ihnen der Staat gewährt, da sie durch das EU-Recht geschützt sind. Bisher gibt es jedoch keinen solchen Schutz für Zusatzrentensysteme, bei denen es sich um vom Arbeitgeber finanzierte oder mitfinanzierte Betriebsrenten handelt.

Das Europäische Parlament diskutiert und stimmt über eine informelle Einigung mit dem Rat über neue Regeln zum Schutz solcher Zusatzsysteme für im Ausland arbeitende Personen ab. Die Regeln legen Mindestanforderungen fest, beispielsweise eine Sperrfrist. Dabei handelt es sich um die für den Erhalt von Zusatzrentenansprüchen erforderliche Dauer der aktiven Mitgliedschaft in einem System, die drei Jahre nicht überschreiten darf. Das Parlament bestand darauf, dass diese Regeln auch für Personen gelten sollten, die in einem anderen Mitgliedstaat arbeiten.

Ria Oomen-Ruijten, ein niederländisches Mitglied der EVP-Fraktion, ist dafür verantwortlich, die Gesetzgebung durch das Parlament zu steuern. Nachdem die informelle Einigung mit dem Rat vereinbart worden war, sagte sie: „Europäische Arbeitnehmer können jetzt volle Rentenansprüche genießen, wenn sie in einen anderen Mitgliedstaat ziehen.“ Die Gesetzgebung wird dazu beitragen, Hindernisse für die Freizügigkeit der Arbeitnehmer zu beseitigen.“
Sobald das Parlament dem Abkommen zustimmt, haben die Mitgliedstaaten vier Jahre Zeit, die neuen Regeln in nationales Recht umzusetzen. Sie können die Debatte und die Abstimmung live auf unserer Website verfolgen, indem Sie auf den Link rechts klicken.

Über das Bild
Dieser Artikel ist mit dem Bild illustriert Genießen Sie den Ruhestand am Hafen von Lissabon, aufgenommen von Sicco Brand aus Amsterdam in den Niederlanden. „Das ist ein Paar, das ich an einem Sonntag in Lissabon fotografiert habe, wie es das Leben am Wasser genießt“, erklärte er. Er war im März der Gewinner des Gastfotografenwettbewerbs des Europäischen Parlaments. In den kommenden Monaten wird das Europäische Parlament bis zu den Europawahlen im Mai jeden Monat ein anderes Thema bekannt geben.

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EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.

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