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Bürgerbeauftragter: Das Vertrauen der Menschen zu gewinnen, ist der wichtigste Punkt auf der „EU-Wunschliste“.

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P025153000102-703510Die europäische Ombudsfrau Emily O'Reilly sagt, das wahrgenommene Demokratiedefizit und die Kluft zwischen den Bürgern und den EU-Institutionen seien die Hauptprobleme, mit denen die EU konfrontiert sei.

In einer interaktiven Veranstaltung mit dem Präsidenten des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, und dem Präsidenten der Kommission, José Manuel Barroso, in Brüssel betonte sie die Notwendigkeit demokratischer Klarheit und Transparenz, insbesondere angesichts der bevorstehenden Wahl eines neuen Europäischen Parlaments und der Ernennung einer neuen Europäischen Kommission im Laufe dieses Jahres. Der Vertrag von Lissabon hat dem Europäischen Parlament eine größere Rolle bei der Auswahl des Kommissionspräsidenten eingeräumt.

O'Reilly sagte: „Die Menschen müssen wissen, wofür sie stimmen, und sie müssen wissen, dass ihre Stimme bei den Wahlen etwas Konkretes beeinflusst, etwas, das sich auf ihr Leben auswirkt. Viele haben das Gefühl, dass ihre Stimme einfach nicht zählt. Das kann zu Unzufriedenheit mit der EU führen. Es liegt an allen EU-Staats- und Regierungschefs, diese Bedenken zu berücksichtigen.“

Auch die Präsidenten Barroso und Schulz betonten die Notwendigkeit, das Vertrauen in die EU zurückzugewinnen. José Manuel Barroso forderte die Bürger jedoch auf: „Kritisieren Sie, was Ihnen an der EU nicht gefällt, aber kehren Sie Europa nicht den Rücken.“ Und Martin Schulz sagte: „Wir müssen das Vertrauen der Menschen in Europa zurückgewinnen, aber dafür sind die EU und die nationalen Institutionen gemeinsam verantwortlich.“

Mehr als 300 Bürger, Studierende, Vertreter von Interessengruppen und andere Teilnehmer diskutierten mit Schulz, Barroso und O'Reilly bei der Veranstaltung des Bürgerbeauftragten mit dem Titel „Ihre Wunschliste für Europa“. Es gab auch eine aktive Social-Media-Diskussion über den Twitter-Hashtag #EUwishlist, wobei während der Veranstaltung und in den letzten zwei Wochen mehr als 2 Tweets zu diesem Thema ausgetauscht wurden.

Das Veranstaltungsvideo und weitere Informationen finden Sie hier finden Sie hier.

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EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.

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