Europäische Kommission
Erste Gespräche im Rahmen von Horizont 2020
Am 11. Dezember wird die Europäische Kommission die Forschungs- und Innovationsbereiche bekannt geben, die sie in den ersten beiden Jahren von Horizont 2020 fördern will, dem größten EU-Forschungsrahmenprogramm aller Zeiten mit einem siebenjährigen Budget im Wert von fast 80 Milliarden Euro. Die für Forschung, Innovation und Wissenschaft zuständige Kommissarin Máire Geoghegan-Quinn wird auf einer Pressekonferenz in Brüssel einen Überblick über die Fördermöglichkeiten für Forscher, Universitäten und Industrie geben.
Hintergrund
Mit dem Fokus auf wirtschaftliche und gesellschaftliche Wirkungen widmet sich Horizont 2020 den Themen, die den Menschen am wichtigsten sind: Wachstum ankurbeln, neue und bessere Arbeitsplätze schaffen und Antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen finden. Fördermittel stehen zur Verfügung für grenzüberschreitende Forschungskooperationen, die auch internationalen Partnern offen stehen; für öffentlich-private und öffentlich-öffentliche Partnerschaften mit spezifischen Zielen, wie der Entwicklung neuer Medikamente oder wasserstoffbetriebener Fahrzeuge; für die Unterstützung der Pionierforschung von Weltklasse-Wissenschaftlern oder jungen Nachwuchsforschern; und für kleine Unternehmen durch Zuschüsse oder indirekte Finanzierungen wie Darlehen und Risikokapital. Der Großteil der EU-Forschungsförderung wird über wettbewerbliche Ausschreibungen vergeben, die auf einer speziellen Website (dem Teilnehmerportal) veröffentlicht werden. Die Ausschreibungen werden von unabhängigen Experten bewertet, bewertet und anschließend für eine Förderung ausgewählt. Ziel von Horizont 2020 ist es, die gesamte Innovationskette zu unterstützen – von der guten Idee über das Labor bis hin zum Markt – und so zur langfristigen Wettbewerbsfähigkeit Europas beizutragen. Horizont 2020 fördert außerdem Projekte, die die Debatte über die Rolle der Wissenschaft in der Gesellschaft anregen und Anreize für leistungsschwächere EU-Regionen schaffen, ihre Wissenschaftsbasis zu stärken.
Die Veranstaltung
Kommissarin Máire Geoghegan-Quinn wird die ersten Aufrufe in einer Pressekonferenz starten. Vorab findet für die in Brüssel ansässigen Korrespondenten ein technisches, vertrauliches Briefing statt. Briefings werden auch in den EG-Vertretungen in einer Reihe von Mitgliedstaaten stattfinden.
- I-075812 EU: Forschung - Horizont 2020, 2013 (Teil 1)
- I-077412 EU: Forschung - Horizont 2020, 2013 (Teil 2)
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