Hilfe
Laut den Grünen handelt es sich bei der Hilfe für die am stärksten benachteiligten Menschen um ein „ausgewogenes Verhältnis für eine wirksame Verwendung der EU-Mittel“
Das Europäische Parlament und der Rat haben heute (28. November) eine gesetzgeberische Einigung über ein EU-Finanzierungsprogramm erzielt, das von 2014 bis 20 Hilfe für die am stärksten benachteiligten Personen bereitstellen soll. Die Grünen begrüßten das Ergebnis des 3.5-Milliarden-Euro-Programms.
Sozialpolitische Sprecherin der Grünen Marije Cornelissen sagte: „Diese Vereinbarung stellt das richtige Gleichgewicht her und wird sicherstellen, dass diese Mittel auf die wirksamste Weise eingesetzt werden, um den Bedürfnissen der Ärmsten gerecht zu werden, und zwar durch Nahrungsmittelhilfe und Maßnahmen zur sozialen Eingliederung.“
Die Grünen spielten eine Schlüsselrolle bei der deutlichen Verbesserung des Fonds und stellten sicher, dass er die Sammlung, den Transport, die Lagerung und die Verteilung von Lebensmittelspenden finanzieren kann. Dies soll dazu beitragen, die Verschwendung von vollkommen genießbaren Lebensmitteln aus lokalen Quellen zu reduzieren, anstatt sie einfach auf dem Markt zu kaufen. Diese Lösung wird den Tafeln helfen, weniger abhängig von EU-Lebensmittelhilfe zu werden und positive Auswirkungen auf die Umwelt zu haben.
Eine weitere wichtige Verbesserung ist der breitere Anwendungsbereich. Der Fonds wird sich nicht nur auf die Verteilung von Nahrungsmitteln konzentrieren, sondern auch andere Maßnahmen zur Förderung der sozialen Inklusion der Ärmsten fördern. Dazu gehört die Vermittlung an soziale Dienste, wie etwa Programme zur Suche nach angemessenem Wohnraum, Programme zur sozialen Integration oder Unterstützung bei der Haushaltsführung.
Wichtig ist, dass der Fonds in enger Zusammenarbeit mit Organisationen umgesetzt wird, die Erfahrung mit der Unterstützung der Ärmsten vor Ort haben. Dies wird dazu beitragen, den Fonds effizienter zu gestalten und den Bedürfnissen der Ärmsten besser gerecht zu werden.
- Die Einigung muss nun vom Europäischen Parlament als Ganzem und vom Ministerrat bestätigt werden.
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