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Erklärung von Kommissar Piebalgs vor dem Internationalen Tag zur Beseitigung der Armut

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3738662-oktober-17--internationaler-tag-für-die-beseitigung-der-armutAm Vorabend des Internationalen Tages für die Beseitigung der Armut (17. Oktober) sind meine Gedanken bei den 1.2 Milliarden Menschen, die noch immer in extremer Armut leben. Hinter dieser abstrakten Zahl verbirgt sich die düstere Realität des Lebens einzelner Menschen: Schwangere Frauen, die keinen Zugang zu lebensrettender medizinischer Versorgung haben, Kinder, die nicht zur Schule gehen können, und Familien, die zur Arbeit gehen, ohne zu wissen, ob am Abend genug Essen auf dem Tisch stehen wird.

Die Überwindung der Armut ist ein zentrales Ziel der EU-Entwicklungspolitik, und es wurden bereits bemerkenswerte Fortschritte erzielt. Das Millenniums-Entwicklungsziel (MDG), die extreme Armut um die Hälfte zu reduzieren, wurde bereits vor Ablauf der Frist im Jahr 2015 erreicht. Die EU leistet einen wichtigen Beitrag zu diesen Fortschritten: Über 46 Millionen Menschen wurden in den letzten zehn Jahren durch Sozialtransfers zur Ernährungssicherung unterstützt, und fast acht Millionen Menschen erhielten eine Ausbildung, die ihnen eine Existenzsicherung ermöglichte.

Soziale Sicherung ist ein Schlüssel zur Armutsbekämpfung. Sie schützt schutzbedürftige Gruppen wie Kinder, Arbeitslose und ältere Menschen, erhöht die Gerechtigkeit und fördert das Wirtschaftswachstum. Doch nur 20 % der Weltbevölkerung haben Zugang dazu. Heute startet die Europäische Kommission SOCIEUX (Sozialschutzexpertise der Europäischen Union in der Entwicklungszusammenarbeit), eine Einrichtung, die Entwicklungsländern helfen wird, ihre Sozialschutzsysteme besser zu gestalten und zu verwalten, und die Partnerländer mit Rat und Fachwissen unterstützt und sie bei der Ausarbeitung von Rechtsvorschriften und Politik und anderen Aktivitäten, wie z. B. Schulungen, anleitet.

„Zum ersten Mal in der Geschichte verfügt die Welt heute über die Ressourcen und die Technologie, um extreme Armut innerhalb einer Generation auszurotten. Ein Scheitern ist keine Option.“

Wir diskutieren derzeit über eine globale Agenda für die Zeit nach 2015. Ziel sollte es sein, einen würdigen Nachfolger für die MDGs zu schaffen, der uns bis 2030 zu einem menschenwürdigen und armutsfreien Leben für alle führt.

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