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Preis der 2013 Friedensnobelpreis: Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OVCW): Erklärung des Präsidenten der Europäischen Kommission José Manuel Barroso

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20110105_speeches_1„Im Namen der Europäischen Kommission möchte ich der Organisation für das Verbot Chemischer Waffen (OPCW) unsere herzlichsten Glückwünsche zur Verleihung des Friedensnobelpreises 2013 übermitteln.

„Die Entscheidung des Friedensnobelpreiskomitees ist eine eindrucksvolle Anerkennung der wichtigen Rolle der OPCW bei der Eindämmung des Einsatzes chemischer Waffen. Die EU ist entschlossen, bei der Vernichtung der Bestände an chemischen Waffen mitzuhelfen.

„Vor etwa 100 Jahren, im Ersten Weltkrieg, hat Europa selbst das Leid erfahren, das durch den Einsatz chemischer Waffen verursacht wurde. Syrien zeigt nun, dass diese abscheulichen Taten noch immer nicht aus dem menschlichen Verhalten ausgemerzt sind. Die OPCW steht bei ihrem derzeitigen Einsatz in Syrien vor einer beispiellosen Herausforderung, wo ihre gemeinsame Mission mit den Vereinten Nationen von der Europäischen Union aktiv unterstützt wird.

„Die internationale Gemeinschaft trägt die gemeinsame Verantwortung, den Einsatz chemischer Waffen ein für alle Mal zu beenden. Die OPCW spielt bei dieser gemeinsamen Anstrengung eine Schlüsselrolle. Die Europäische Union unterstützt diese Bemühungen uneingeschränkt, sowohl politisch als auch als größter Beitragszahler der OPCW.

„Angesichts zahlreicher besorgniserregender Entwicklungen im vergangenen Jahr wird die Europäische Union weiterhin unermüdlich für Frieden und Versöhnung, für Menschenwürde, Freiheit, Demokratie, Gleichheit, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte eintreten und den Menschen und Ländern in Not konkrete Unterstützung und Solidarität anbieten.“

Hintergrund

In 2012 erhielt die Europäische Union den Friedensnobelpreis für ihren Beitrag zur Förderung von Frieden und Versöhnung, Demokratie und Menschenrechten in Europa.

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Die EU-Initiative „Kinder des Friedens“ wird auch nach ihrem ersten Jahr weitergeführt, um Kindern zu helfen, die besondere Hilfe benötigen, um die Folgen von Konflikten zu überwinden. Im Jahr 2014 beabsichtigt die Europäische Kommission, ihre Mittel für die Bildung von Kindern in Konfliktgebieten zu erhöhen – ein neues Symbol für das Engagement der Europäischen Union bei der Förderung echten, dauerhaften Friedens dort, wo er so dringend benötigt wird. Lesen Sie mehr über den aktuellen Stand der EU-Initiative „Kinder des Friedens“: MEMO / 13 / 876

Im Oktober 2013 hat die EU beschlossen, die OPCW-Anfrage vollständig zu erfüllen und zehn neue Panzerwagen bereitzustellen, um ihre Mission in Syrien zu unterstützen. Die EU liefert auch detaillierte Karten für die Mission. Weitere EU-Hilfe wird je nach Bedarf in Betracht gezogen.

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EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.

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