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EU-Haushalt: Städte- und Regionalnetzwerke unterstützen die Position des Parlaments

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Führende europäische Netzwerke, die rund zweitausend Städte und Regionen in ganz Europa vertreten (die Lokale Allianz), begrüßen die Entscheidung des Europäischen Parlaments. Entwurf eines Berichts über die vorgeschlagenen nationalen und regionalen Partnerschaftspläne (NRPPs) im nächsten EU-Haushalt für 2028-2034. Der gemeinsame Bericht der Ausschüsse REGI, BUDG und AGRI stellt einen wichtigen Schritt zur Gestaltung eines künftigen EU-Haushalts dar, der sowohl effektiv ist als auch den territorialen Gegebenheiten gerecht wird.

Die Lokale Allianz begrüßt insbesondere das Bestreben des Ausschusses, die Rolle der regionalen und lokalen Behörden bei der Gestaltung und Umsetzung von EU-Förderinstrumenten zu stärken, die Partnerschaftsprinzipien zu festigen und die Mehrebenen-Governance zu fördern.

Der Bericht hebt außerdem die Bedeutung territorialer Innovations- und Übergangspläne wie territoriale Pläne für einen gerechten Übergang und Strategien für eine intelligente Spezialisierung hervor und fordert eine zweckgebundene Finanzierung für alle Regionen sowie für eine nachhaltige Stadtentwicklung, um die Grundsätze der Kohäsionspolitik zu sichern und ortsbezogene Ansätze zu erhalten.

Die vom Europäischen Parlament vorgeschlagenen Verbesserungen reagieren auf wachsende Bedenken hinsichtlich einer möglichen Verwässerung der Kohäsionspolitikziele, der Marginalisierung von Regionen und Städten bei der Umsetzung von EU-Prioritäten und des Risikos einer geringeren Transparenz und Rechenschaftspflicht bei der Vergabe von EU-Mitteln.

Für die nächsten Verhandlungsschritte fordern wir die Mitgesetzgeber auf, der klaren Positionierung des Europäischen Parlaments zu folgen und sicherzustellen, dass der künftige EU-Haushalt:

  • Bewahrt eine starke und ausreichend finanzierte Kohäsionspolitik als Eckpfeiler der europäischen Integration und Solidarität;
  • Gewährleistet eine sinnvolle Einbindung lokaler und regionaler Behörden durch robuste Mehrebenen-Governance- und Partnerschaftsprinzipien;
  • Behält eine klare territoriale Dimension bei und gewährleistet so, dass die Politik auf die unterschiedlichen Bedürfnisse und Kapazitäten der europäischen Regionen zugeschnitten ist;
  • Gewährleistet Transparenz, Rechenschaftspflicht und Zugänglichkeit bei der Konzeption und Umsetzung von NRPPs.

Die Lokale Allianz begrüßt zudem die Berücksichtigung der lokalen Klima- und Energieplanung im Berichtsentwurf, insbesondere durch Verweise auf die im Rahmen des EU-Bürgermeisterkonvents für Klima und Energie entwickelten Aktionspläne für nachhaltige Energie und Klimaschutz. Diese Anerkennung würdigt die zentrale Rolle, die Städte und Regionen bereits bei der Umsetzung der EU-Klima- und Energieziele in konkrete Investitionsprioritäten spielen – eine Botschaft, die die Vorstandsmitglieder des Bürgermeisterkonvents kürzlich den Ko-Berichterstattern des Berichts übermittelt haben.

„Europa befindet sich in einer entscheidenden Phase der MFR-Verhandlungen. Es geht hier nicht nur um eine Haushaltsdebatte, sondern um eine Reform der Regierungsführung“, erklärt er. Mathias De Clercq, Präsident von Eurocities und Bürgermeister von Gent„Wir unterstützen die im Rahmen der nationalen und regionalen Partnerschaftspläne vorgeschlagene Vereinfachung, doch darf diese nicht zu einer Zentralisierung führen oder die Entscheidungsfindung von der lokalen Umsetzung entkoppeln. Städte und Regionen sind der Ort, an dem EU-Prioritäten – von Klima und Innovation bis hin zu Wohnen, Mobilität und sozialer Inklusion – Realität werden. Darüber hinaus sind Städte wichtige Katalysatoren für die Wettbewerbsfähigkeit von Regionen und Ländern.“

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„Als Bürgermeister von Großstädten begrüßen wir die Anerkennung des Europäischen Parlaments, dass der nächste siebenjährige EU-Haushalt nur dann Wirkung zeigen wird, wenn die Kommunen umfassend in die Gestaltung nationaler Pläne einbezogen werden. Städte brauchen eine zweckgebundene Stadtfinanzierung, ein starkes Partnerschaftsprinzip und einen echten Zugang zu Fördermitteln für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation.“

Während der Gesetzgebungsprozess zum EU-Haushalt voranschreitet, setzt sich die Lokale Allianz weiterhin für eine konstruktive Zusammenarbeit mit den Mitgesetzgebern ein, um sicherzustellen, dass der neue Rahmen den territorialen Zusammenhalt und die demokratische Regierungsführung Europas stärkt und nicht untergräbt.

  1. Die Lokale Allianz repräsentiert die acht führenden Netzwerke europäischer lokaler und regionaler Regierungen. Verband der Städte und Regionen für nachhaltiges Ressourcenmanagement (ACR+), Der Rat der Gemeinden und Regionen Europas (EGMR), Klimaallianz Energiestädte Eurostädte; FEDARENEICLEI - Kommunalverwaltungen für Nachhaltigkeit als auch POLIS, Zusammenarbeit, um sicherzustellen, dass der nächste EU-Haushalt 2028-2034 den Menschen zugutekommt, indem die lokalen und regionalen Regierungen in die Lage versetzt werden, den Übergang vor Ort umzusetzen.
  1. EUROCITIES Wir wollen Städte zu Orten machen, an denen alle Menschen eine hohe Lebensqualität genießen, sich sicher bewegen, Zugang zu hochwertigen und inklusiven öffentlichen Dienstleistungen haben und von einer gesunden Umwelt profitieren können. Dies erreichen wir durch die Vernetzung von über 200 europäischen Großstädten mit insgesamt rund 150 Millionen Einwohnern in 38 Ländern. Zudem sammeln wir Erkenntnisse darüber, wie sich politische Entscheidungen auf die Bevölkerung auswirken, um andere Städte und EU-Entscheidungsträger zu inspirieren.

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