Arbeitsumfeld
Internationaler Tag ohne Plastiktüten – von Einweg- zu Mehrwegtüten
Plastiktüten gehören in Europa zu den zehn am häufigsten weggeworfenen Gegenständen. Oft nur einmal verwendet, benötigen sie Jahrhunderte, um sich in der Natur vollständig abzubauen. Um weltweit das Bewusstsein für die Abschaffung von Plastiktüten zu schärfen und umweltfreundliche, wiederverwendbare Alternativen zu fördern, begehen wir jedes Jahr am 3. Juli den Internationalen Plastiktütenfreien Tag.
Dieser Tag ist Teil der globalen Bewegung „Break Free From Plastic“, die den Plastikverbrauch reduzieren und das Bewusstsein für die Umweltschäden durch Plastikverschmutzung schärfen will. Die EU hat sich dieser Mission im Laufe der Jahre angeschlossen und den Plastikverbrauch drastisch gesenkt. Und den Unterschied merkt man deutlich, wenn man außerhalb der EU unterwegs ist!
Die Richtlinie über Plastiktüten zielt darauf ab, den nicht nachhaltigen Verbrauch und die Verwendung von leichten Plastiktüten einzudämmen. Sie verpflichtet die EU-Mitgliedstaaten, ihren durchschnittlichen Jahresverbrauch durch nationale Reduktionsziele, wirtschaftliche Instrumente (z. B. Gebühren, Steuern) und Marketingbeschränkungen zu senken.
Die Richtlinie über Einwegkunststoffe trägt derweil dazu bei, den Gesamtverbrauch von Einwegkunststoffen allgemein zu reduzieren. Seit ihrem Inkrafttreten hat die EU viele gängige Einwegkunststoffprodukte (wie Besteck, Teller und Strohhalme) vollständig verboten.
Diese Regeln tragen nicht nur dazu bei, den Verbrauch von Einwegplastik und Plastiktüten zu reduzieren, sondern unterstützen auch den Übergang Europas zu einer Kreislaufwirtschaft. Sie fördern Abfallvermeidung, die Nutzung wiederverwendbarer Alternativen, reduzieren den Ressourcenverbrauch und unterstützen nachhaltigere Produktions- und Konsummuster.
Weitere Informationen
EU-Vorschriften zu Plastiktüten
Statistiken zu Verpackungsabfällen in der EU
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