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Die EU will sich bei der Umweltversammlung der Vereinten Nationen für eine starke multilaterale Zusammenarbeit einsetzen.

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Die Diskussionen auf der UNEA-7 werden sich auf das Thema „„Nachhaltige Lösungen für einen widerstandsfähigen Planeten voranbringen“. 

Diese Woche treffen sich Umweltminister aus aller Welt in Nairobi, Kenia, zur siebten Umweltversammlung der Vereinten Nationen (UNEA) – dem weltweit höchsten Entscheidungsgremium für Umweltfragen.

Von heute bis Freitag (8.-12. Dezember) werden sie unter dem Motto „Förderung nachhaltiger Lösungen für einen widerstandsfähigen PlanetenDie Stärkung multilateraler Umweltmaßnahmen wird ein zentraler Schwerpunkt des hochrangigen Treffens sein.   

Kommissar für Umwelt, Wasserresilienz und eine wettbewerbsfähige Kreislaufwirtschaft Jessica Roswall wird die EU vertreten.

Am 12. Dezember wird sie gemeinsam mit der dänischen Ratspräsidentschaft ein Ministerfrühstück ausrichten, um die Diskussionen wiederzubeleben und politische Unterstützung für den Abschluss eines globalen Plastikabkommens zu gewinnen. Die Veranstaltung bietet den Ministern eine wichtige Gelegenheit, sich neu auf die Prioritäten zu konzentrieren und wirksame gemeinsame Lösungen zur Bekämpfung der Plastikverschmutzung zu finden. 

Die EU betont weiterhin die Notwendigkeit wirksamer, rechtsverbindlicher globaler Regelungen zur Verbesserung des Produktdesigns und zur Beseitigung bestimmter problematischer Kunststoffprodukte, wie z. B. Einwegkunststoffe und Kunststoffe, die schädliche Chemikalien enthalten.

Gleichzeitig bleibt die EU offen für die Zusammenarbeit mit allen Partnern, um globale Ambitionen mit Flexibilität in Einklang zu bringen und dabei nationale Gegebenheiten und wirtschaftliche Realitäten zu berücksichtigen.

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Im Vorfeld der 7. UNEA hat die EU ihre wichtigsten Ziele dargelegt, darunter die Verabschiedung einer umfassenden mittelfristigen Strategie für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (2026–2029). Diese Strategie soll die miteinander verknüpften Krisen des Klimawandels, des Verlusts der biologischen Vielfalt und der Umweltverschmutzung angehen und Synergien zwischen ihnen fördern.

Die EU wird eine stärkere Agenda des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) fordern, die der Kreislaufwirtschaft, der Resilienz der Wasserressourcen, dem Stopp des Biodiversitätsverlusts und der Reduzierung der Umweltverschmutzung Priorität einräumt, im Einklang mit ihren internationalen Umweltzielen. 

Die EU wird sich auch darum bemühen, auf der UNEA-7 ein sinnvolles Ergebnis bei mehreren wichtigen Resolutionsentwürfen zu erzielen, darunter:

  • Künstliche Intelligenz: Einsatz von KI zur Förderung nachhaltiger Entwicklung und Verbesserung der Umweltüberwachung.
  • Verbrechen gegen die UmweltBekämpfung illegaler Aktivitäten, die Ökosysteme und natürliche Ressourcen schädigen.
  • Metalle und MineralienFörderung einer nachhaltigen Gewinnung und Nutzung kritischer Rohstoffe angesichts der weltweit steigenden Nachfrage nach Mineralien.
  • Chemikalien und AbfallStärkung globaler Rahmenbedingungen für den Umgang mit gefährlichen Stoffen und die Abfallvermeidung.
  • Kinder und Jugendliche: Die sinnvolle Beteiligung und das Engagement von Kindern und Jugendlichen an der Umweltpolitik ermöglichen.

Kommissarin Roswall wird während der Eröffnungssitzung des hochrangigen Segments vor der Versammlung sprechen und an mehreren Veranstaltungen zum Thema Kreislaufwirtschaft und Stärkung der Resilienz teilnehmen. Sie wird sich außerdem mit mehreren Umweltministern und weiteren Akteuren treffen.  

Hintergrund

DieUmweltversammlung der Vereinten Nationen Die EU ist das weltweit führende Entscheidungsgremium in Umweltfragen mit universeller Mitgliedschaft. Sie legt die globale Umweltagenda fest und steuert die Arbeit des Umweltprogramms der Vereinten Nationen.

Vertreter aus 193 Mitgliedstaaten, der Wirtschaft, der Zivilgesellschaft und anderen Interessengruppen treffen sich alle zwei Jahre in Nairobi, um Umweltprobleme zu erörtern. Die EU nimmt neben ihren Mitgliedstaaten an der Versammlung teil.   

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