Dekarbonisierung
Neue EU-Studien untersuchen Kaufprogramme zur Förderung der dauerhaften CO2-Entfernung in Europa
Die GD CLIMA prüft die Gestaltung eines EU-weiten Ankaufsprogramms für dauerhafte CDR, um Investitionen zu fördern, den technologischen Fortschritt voranzutreiben und zur Erreichung der EU-Klimaziele beizutragen.
Um Klimaneutralität zu erreichen und Netto-Negativemissionen zu erreichen, muss Europa die dauerhafte Kohlendioxid-Entfernung (CDR) rasch ausbauen. Die Nachfrage ist jedoch noch nicht ausreichend, was ein wesentliches Hindernis für den großflächigen Einsatz dieser Technologien darstellt. Um diese Lücke zu schließen, prüft die GD CLIMA die Gestaltung eines EU-weiten Beschaffungsprogramms für dauerhafte CDR, um Investitionen zu fördern, den technologischen Fortschritt voranzutreiben und zur Erreichung der EU-Klimaziele beizutragen.
In diesem Zusammenhang hat die GD CLIMA drei Berichte veröffentlicht, die von Ramboll Management Consulting und Ökologisches Institut.
- Der erste Bericht, Ein EU-Kaufprogramm zur dauerhaften CO2-Entnahme: Bewertung politischer Optionen und Empfehlungen für die kurzfristige Politikgestaltung Der vorliegende Beitrag untersucht verschiedene Optionen für den Erwerb von CDR auf EU-Ebene. Er untersucht die potenzielle Rolle eines EU-weiten Ankaufsprogramms und wie es kurzfristig (2025–2030) die Nachfrage nach dauerhaftem CDR steigern könnte. Er empfiehlt, dass ein Programm nicht nur den Erwerb von Abbaugutschriften, sondern auch das Marktwachstum durch den strategischen Erwerb verschiedener Arten von Abbaugutschriften fördern sollte. Dieser Ansatz fördert die Technologieentwicklung und die Markteffizienz. Er schlägt vor, einen Mix aus Finanzierungsquellen zu nutzen, darunter den EU-Haushalt, Beiträge der Mitgliedstaaten und private Mittel, sowie die Anbindung an bestehende Initiativen wie den Innovationsfonds, um Prozesse zu rationalisieren und die Attraktivität zu steigern.
Der Bericht stützt sich auch auf Erkenntnisse aus dem jüngsten Workshop Perspektiven für ein Kaufprogramm für CRCF-Zertifikate zur dauerhaften Kohlenstoffentfernung fand am 21. Mai statt, bei dem die Beteiligten die Investitionsmotive für CDR und die Voraussetzungen für eine wirksame EU-Initiative diskutierten. - Zwei weitere Berichte befassen sich eingehender mit der aktuellen CDR-Landschaft und dem Finanzierungsbedarf Europas.
- CO2-Entfernung in der EU: Überblick über aktuelle CO2-Entfernungsprojekte und Frühphasenfinanzierung bietet einen umfassenden Überblick über den aktuellen Stand und das zukünftige Potenzial des permanenten CDR in Europa, bewertet Technologien, Kosten, Finanzierungsbedarf und Einsatzbarrieren und kartiert gleichzeitig bestehende und geplante Projekte bis 2035.
- Kohlenstoffentfernung in der EU: Bewertung bestehender EU-Förderprogramme und neuer Finanzierungsmodelle zur Erhöhung des Kohlenstoffentfernungsangebots überprüft EU-Programme wie den Innovation Fund oder Horizon Europe, die CDR-Unternehmen unterstützen, und untersucht innovative Finanzierungsmodelle zur Stärkung von CDR-Projekten im Frühstadium.
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- Kohlenstoffentfernung und Kohlenstofflandwirtschaft
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