Arbeitsumfeld
EU setzt sich für Abschluss eines globalen Plastikabkommens ein – Abschlussverhandlungen beginnen
Bis zum 1. Dezember beteiligt sich die Kommission an den Verhandlungen über die Globaler Kunststoffvertrag (INC-5) in Busan (Republik Korea) mit dem Ziel, eine Einigung über ein globales Instrument zur Bekämpfung der Plastikverschmutzung zu erzielen. Gemeinsam mit den G20-Partnern ist die EU weiterhin entschlossen, die Verhandlungen bis Ende des Jahres abzuschließen.
Zu den Prioritäten der EU für ein wirksames Abkommen gehören die Bekämpfung der hohen und nicht nachhaltigen Produktion von Primärkunststoffen, das Verbot der absichtlichen Zugabe von Mikroplastik in Produkten und die Festlegung einer Struktur im neuen Instrument, die die Kunststoffproduktion umfassend regelt. Die EU wird sich zudem dafür einsetzen, dass Großproduzenten einen Teil der finanziellen Verantwortung für die Kunststoffverschmutzung tragen – das sogenannte Verursacherprinzip.
Während der Verhandlungen wird die EU zudem betonen, dass zwar weltweit rechtlich verbindliche Maßnahmen erforderlich sind, nationale Gegebenheiten jedoch ebenfalls berücksichtigt und ein gerechter Übergang sichergestellt werden muss. Die Verabschiedung eines rechtlich verbindlichen Instruments zur Beendigung der Plastikverschmutzung ist eine der wichtigsten Prioritäten der EU. Circular Economy-Aktionsplan.
Maroš Šefčovič, Exekutiv-Vizepräsident für den Europäischen Grünen Deal, sagte: „Plastik erstickt unsere Ozeane, verschmutzt die Umwelt und gefährdet die Gesundheit und Lebensgrundlagen der Menschen. Wenn alles so weitergeht wie bisher, wird sich die Kunststoffproduktion bis 2060 verdreifachen. Wir brauchen koordinierte globale Strategien, um die Produktions- und Konsummuster von Kunststoffen so zu verändern, dass sie den Menschen und dem Planeten zugutekommen. Wir haben jetzt die Chance zu zeigen, wie wir gemeinsam Maßnahmen ergreifen können, um eine stärker kreislauforientierte und nachhaltige Kunststoffwirtschaft zu fördern. Die EU ist bereit, mit anderen Parteien zusammenzuarbeiten und die Weichen für die Einigung auf ein globales Abkommen bis Ende dieses Jahres zu stellen.“
In Rio erklärten die Staats- und Regierungschefs der G20: Schlusserklärung das Ziel, gemeinsam die Verhandlungen über ein international rechtlich verbindliches Instrument zur Bekämpfung der Plastikverschmutzung bis Ende 2024 abzuschließen. Um Unterstützung für den Abschluss des Vertrags zu mobilisieren, beteiligt sich die EU aktiv an der Koalition mit hohen Ambitionen zur Beendigung der Plastikverschmutzung, dem 65 Länder angehören, die sich in den Verhandlungen hohe Ziele zur Beendigung der Plastikverschmutzung bis 2040 gesetzt haben.
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